ler segelte bei der Deutschen Meisterschaft der Drachenklasse auf  
der Flensburger Förde auf den 5. Platz. Der Weg der „Fradilira“ ging  
von Kalifornien nach Kanada, weiter nach Alaska und zurück nach  
Kalifornien.  
Bei den anstehenden Neuwahlen zum Vorstand kandidierte Karlheinz  
Rudow nach 4 Jahren als Vorsitzender nicht mehr für ein Ehrenamt.  
Sein Nachfolger wurde Bernd-L. Käther, Rolf Warnholz wurde zum  
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. Vorsitzenden gewählt. Kame-  
rad Rudow wurde für seine lang-  
jährige ehrenamtliche Arbeit mit  
einer Ehrengabe, einem KPM-  
Porzellan-Champagnerkühler mit  
handgemaltem Clubstander, aus-  
gezeichnet.  
Kamerad Kai Falkenthal wurde  
vom Deutschen Segler-Verband  
als Vorschoter im Starboot von  
Frank Butzmann (VSaW) für die  
Olympischen Spiele 1996 in At-  
lanta nominiert. Der JSC musste  
erstmals akzeptieren, dass die  
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nanziellen Möglichkeiten eines  
kleinen Vereins allein nicht aus-  
reichen, um heutzutage eine  
Olympiakampagne ausreichend  
zu unterstützen, und dass die  
Spitzensegler durch größere Ver-  
eine mehr Geld und Material ge-  
boten bekommen.  
Um den seglerischen Nachwuchs  
noch besser zu erfolgreichen Re-  
gattaseglern auszubilden, wurde  
neben den bisher ehrenamtlich  
tätigen Übungsleitern als Hono-  
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rartrainer Sbigniew Mrozowski mit dem Regattatraining der Jugend-  
abteilung beauftragt.  
Einbruchdiebstähle in den am Steg liegenden Booten häuften sich in  
letzter Zeit erheblich, die Installation einer neuen die ganze Nacht  
scheinenden Stegbeleuchtung sollte hier vorbeugen. Der „Joersfelder  
Magnus“ (der Drehkran) musste grunderneuert werden. Damit die  
Boote besser auf den Kransteg geschoben werden konnten, wurde der  
Rollweg befestigt. Eine neue Bestuhlung für den Eingangsbereich des  
Clubhauses war vonnöten. Die neu geschaffene Clubkrawatte fand  
sofort reißenden Absatz bei den Mitgliedern. Der JSC wurde erstmalig  
mit der Blauen EuropaÀagge für vorbildliches Verhalten beim Um-  
weltschutz ausgezeichnet.  
Die diesjährige Route der „Fradilira“ mit Ehepaar Stahlmann las sich  
wie ein Südseeroman: Markesas, Toamotos, Tahiti, Gesellschaftsin-  
seln, Samoa, Tonga, Fidji, Neukaledonien, Australien.  
Kai Falkenthal (JSC/VSaW) ersegelte mit Frank Butzmann (VSaW)  
an der Pinne den 10. Platz bei den Olympischen Segelwettbewerben  
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996  
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996 im Starboot, ein toller Erfolg, den alle Joersfelder mit Stolz be-  
wunderten.  
Horst Godidek war seit 25 Jahren im Berliner Segler-Verband als  
Wettsegelobmann für Berlin tätig und wurde mit dem Bundesver-  
dienstkreuz ausgezeichnet. Er kündigte seinen Rücktritt für das Fol-  
gejahr an und führte der Tradition folgend als Kandidaten für seine  
Nachfolge den Wettsegelobmann des Bezirks Tegel B.-L. Käther ein.  
Nach der grandiosen Veranstaltung „50 Jahre O-Jolle“ im Jahr 1987  
richtete der Joersfelder Segel-Club auch das Jubiläum „60 Jahre O-  
Jolle“ in Verbindung mit „30 Jahre Goldplakette“ aus. Diese Regat-  
ta war auch gleichzeitig die Berliner Meisterschaft. Den Auftakt des  
Jubiläums machte am Freitag eine Teamregatta, bei der die Wett-  
segel-Regel 42 „Unerlaubter Vortrieb“ außer Kraft gesetzt war. Pas-  
send dazu wehten an diesem Tag nur schwache Winde. Die auf dem  
Gebiet des Schaukelns, Wriggens und Paddelns ausgewiesenen Ex-  
perten gewannen diese Spaßregatta souverän. Die Wettfahrten um  
die Goldplakette gewann nach 4 regulären Läufen am Samstag und  
Sonntag Olaf Wahrendorf von der TSG1898 und wurde damit auch  
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Berliner Meister. Jubiläumsfeier und Preisverteilung im Bootsschup-  
pen des JSC sorgten für Stimmung.  
Wenige Wochen später kämpfte die Bootsklasse mit den meisten Seg-  
lern, aber kleinsten Booten um die Ehre bei der ebenfalls vom JSC  
ausgerichteten Berliner Jüngstenmeisterschaft Opti A um Meistereh-  
ren. Der Joersfelder Segel-Club erfuhr eine besondere Auszeichnung  
durch die Bezirksbürgermeisterin Frau Marlies Wanjura: Sie über-  
reichte den von ihr gestifteten „Reinickendorfer Taler“ und den von  
der Fa. Carl F.W. Staamann gestifteten „Reinickendorfer Wirtschafts-  
taler“ (jeweils DM 1000) für besondere ehrenamtliche jugendfördern-  
de Leistungen.  
Die Drachenklasse beauftragte den JSC auf seine Bewerbung hin mit  
der Durchführung ihrer Internationalen Deutschen Meisterschaft vor  
Warnemünde. Frühe Kontakte des 1. Vorsitzenden zum Warnemün-  
der Segel-Club hatten die Bewerbung mit diesem Austragungsort  
ermöglicht. Auf Anraten von Finanz- und Rechtsexperten wurde die  
Joersfelder Segel-Club Veranstaltungs-GmbH“ für den wirtschaft-  
lichen Teil von durchzuführenden Großveranstaltungen gegründet.  
Der JSC war einer der ersten Segelvereine in Deutschland mit eigener  
Homepage im wachsenden World Wide Web.  
Wieder sorgte die Reiseroute der „Fradilira“ für Träume in Berlin:  
Australien, Bali, Weihnachtsinsel, Cocos-Keeling, Madagaskar, Süd-  
afrika.  
Natürlich wurde auch wieder auf dem eigenen Grundstück etwas  
für die Erhaltung gesorgt: Schrank- und Garderobenraum im Boots-  
schuppen erfuhren eine Grundsanierung, neue Garderobenschränke  
aus Metall ersetzten die maroden Holzschränke.  
In seinem 90. Jubiläumsjahr stellte sich der JSC einer völlig neuen  
Aufgabe, der Durchführung der Deutschen Meisterschaft der Drachen-  
klasse vom 13. bis 18. Juli 1997 auf auswärtigem Revier, gemeinsam  
mit dem Warnemünder Segel-Club in der Mecklenburger Bucht vor  
Warnemünde. Rund dreißig Joersfelderinnen und Joersfelder reisten  
an die Ostsee und sorgten mit ihrer großen Einsatzfreude und bra-  
vourösen Organisation zusammen mit den Warnemündern für ein  
überwältigend positives Echo auf diese gelungene Veranstaltung. Der  
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Commodore des Deutschen Drachengeschwaders, Norbert Geisler,  
sagte zum Abschluss der IDM zu, sich für die Austragung des Gold-  
Cups 2000 vor Warnemünde durch den JSC und WSC einzusetzen.  
Das 90. Jubiläum des JSC wurde an Bord des Fahrgastschiffes „Havel-  
Queen“ bei einer Mondscheinfahrt mit großem Festbuffet und Tanz zu  
Live-Musik würdig gefeiert.  
Das Organisationsteam des JSC  
bei der Internationalen Deutschen  
Meisterschaft der Drachenklasse in  
Warnemünde:  
Von links: Heinz Frei, Klaus-Dieter  
Stoppenbrink, Kurt David, Han-  
nelore Karbe, Rolf Warnholz, Wolf-  
gang Piorr, Uta Koenig, Karlheinz  
Rudow, Peter Steckel, Hannelore  
Steckel, Joachim Naseband, Rosi  
Naseband, Guntram Goebel,  
Nicht nur für die oben genannte IDM, sondern auch für den Einsatz  
auf weiteren folgenden Regattaveranstaltungen und für das Regat-  
tatraining hatte der JSC ein weiteres Schlauchboot mit Festkiel nach  
dessen einmaligem Einsatz bei der Kieler Woche „gebraucht“ gekauft.  
Die Öffnung der europäischen Ostgrenzen brachte leider auch Proble-  
me. Die Diebstähle wurden dreister und häuften sich. Außenbordmo-  
tore wurden nicht nur von im Wasserstand schwimmenden Booten  
geraubt, die Diebe schreckten auch nicht davor zurück, die Motoren  
von den im Bootsschuppen abgestellten Schlauchbooten zu entwen-  
den. Besonders frech war der Diebstahl eines kompletten Gespan-  
nes Trailer/Schlauchboot: Der Anhänger war trotz Diebstahlsicherung  
Bettina Priebe, Wolfgang Koe-  
nig, Dieter Loßie, Harald Wolter,  
Hannelore Niestroy, Udo Soppert,  
Eve Koch, Bernd-L. Käther, vorne:  
Claudia Käther, Max-L. Käther,  
Phillip Priebe, Ilse Goebel.  
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durch ein brutal aufgebrochenes Grundstückstor entführt worden.  
Wochen später fand die Polizei bei Schwedt an der Oder in einem  
Waldstück den Anhänger nebst aufgeschlitztem Schlauchboot ohne  
Motor. In Konsequenz dieser Vorkommnisse schaffte der JSC zwei  
gebrauchte Container als abschließbare Bootsgaragen an.  
Die Weltumsegelung von Kamerad Dirk Stahlmann wurde mit der  
letzten Etappe von Südafrika über Namibia, St. Helena, die Azoren,  
die Scilly-Inseln zurück nach Falmouth nach 52266 Seemeilen und  
knapp 10 Jahren glücklich beendet.  
Die Jugendabteilung strebte nun höhere Ziele an. Zu Ostern fuhren  
die fortgeschrittenen Optisegler ins Bezirkstrainingslager an den Lago  
die Bolsena, ca. 80 km nördlich von Rom.  
Nachdem der stählerne Flaggenmast im Vorjahr das Zeitliche geseg-  
net hatte, wurde ein neuer Mast  
in Form eines hölzernen Wind-  
jammermastes nach dem Vorbild  
des ersten Joersfelder Flaggen-  
mastes, den einst der Blitzschlag  
gefällt hatte, projektiert. Zahl-  
reiche Freunde und Mitglieder des  
JSC spendeten für diesen Zweck,  
so konnte dieser Mast, ohne den  
Vereinshaushalt zu belasten, in  
diesem Jahr feierlich seiner Be-  
stimmung übergeben werden.  
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Die Jugendsegler wollten unbe-  
dingt auch einmal auf salzigen  
Gewässern trainieren, Trainings-  
lager in Rerik und in Warnemünde  
wurden durchgeführt. Ein beson-  
derer Lohn für die Jugendarbeit:  
Friedrich Gebert, der inzwischen  
im Berliner Landeskader trai-  
nierte, ersegelte den Titel „Deut-  
scher Meister U14“ im Optimist!  
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Rolf Warnholz kandidierte nach 4 Jahren nicht mehr als 2. Vorsitzen-  
der, Joachim Niestroy wurde zu seinem Nachfolger gewählt. Es wurde  
weiter saniert: Die Heizungsanlage stellte man auf moderne, um-  
weltfreundliche Gasbrennwerttechnik um. Damit konnte der Öltank  
entsorgt und somit reichlich Platz geschaffen werden. Eine Sanie-  
rung der Steganlage erfolgte und es wurde begonnen, die Wände des  
Bootsschuppens zu erneuern.  
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Dorothea Gebert, wie ihr Bruder auch im Berliner Landeskader, qua-  
li¿zierte sich für die Europameisterschaft 1999 im Optimist und erse-  
gelte einen hervorragenden 10. Platz im starken internationalen Feld.  
Lars Bähr (TSG) und Ralph Kunze (JSC), ebenfalls Berliner Kader,  
segelten im 470er bei der Internationalen Deutschen Meisterschaft  
auf den 3. Platz.  
Der Saal, einmal festlich  
Das neue Jahrtausend begann für den JSC sportlich! Insgesamt acht  
Regatten und die Ansegelfeier des Bezirks richtete der Club in diesem  
Jahr aus. Nach der Saisoneröffnung starteten die Folkeboote bei der  
Goldplakette für Kielboote. Eine ungeahnte Zahl von 150 Optimisten  
segelte um Meisterehren bei der vom JSC ausgerichteten „Berliner  
Jüngstenmeisterschaft Opti B“.  
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000  
Ansegelfeier beim JSC  
Erstmals war der Joersfelder Se-  
gel-Club Mitausrichter der Warne-  
münder Woche und durfte gleich  
die Weltmeisterschaft der Micro-  
tonner mit 6 Dreieckswettfahrten  
und einer Langstreckenwettfahrt  
betreuen. Absoluter Höhepunkt  
aber war der Gold-Cup der Dra-  
chenklasse, die der JSC dank der  
Fürsprachen des Drachencommo-  
dore Norbert Geisler zusammen  
mit dem Warnemünder Segel-  
Club in Warnemünde vom 15.-  
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3. Juli 2000 ausrichten durfte.  
0 Joersfelderinnen und Joers-  
felder opferten schon im Vorfeld  
viel Zeit für die Vorbereitungen  
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und dann ihren Urlaub, um eine hochrangige Regatta mit einem der  
Drachenklasse angemessenen Rahmenprogramm durchzuführen.  
Der Einsatz wurde durch sehr viel Dank und großes Lob belohnt, bei  
der Preisverteilung gab es „standing ovations“ der Mannschaften von  
den 83 teilnehmenden Drachen für die Ausrichter. Es gewann Harm  
Müller-Spreer mit der Mannschaft Hoesch / Fendt. Der August wurde  
zur Erholung und letzten Vorbereitung des nächsten Events genutzt:  
Paule bei der IDM der O-Jollen  
Die O-Jollen kamen im September zur Goldplakette, die diesmal die  
Vorregatta für ihre Internationale Deutsche Meisterschaft vom 17. bis  
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2.9.2000 auf dem Tegeler See war. Der sonst oft wegen seiner Wind-  
verhältnisse bekrittelte See zeigte sich von seiner allerbesten Seite:  
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Starke, aber konstante Winde aus Ost bei Kaiserwetter verlangten  
den 55 Teilnehmern sportliche Kondition ab. Knut Wahrendorf von  
der TSG1898 wurde zum dritten Mal in Folge Deutscher Meister. Die  
Regatten für die Jüngsten – der „Joersfelder Opti“ mit 170 Startern  
und die Team-Regatta „Opti-Quartett“ – wurden unter Einbeziehung  
von Mitgliedern der Jugendabteilung zwar fast zur Routineaufgabe,  
aber dennoch mit viel Einsatzfreude ausgerichtet.  
Die Durchführung der an Anzahl nun stark zugenommenen Regatten  
erleichterte der Kauf des Startprahms vom Bezirk Tegel. Dieser sah  
sich nicht mehr in der Lage, das Schiff zu erhalten, da die vielen  
Nutzer aus allen Vereinen nicht sorgsam genug damit umgingen und  
Start beim „Opti-Quartett“  
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ständige Reparaturen den Etat des Bezirks sprengten. Der JSC zahlte  
den symbolischen Kaufpreis von 1,- DM und war nun Besitzer dieses  
für Regattaleitungen einmaligen Schiffes.  
Die Erneuerung der Bootsschuppentore und -wände wurde abge-  
schlossen, damit waren die jahrelangen umfangreichen Sanierungs-  
arbeiten an Haus, Grundstück, Bootsschuppen und Steganlage end-  
lich beendet. Die beiden vor drei Jahren angeschafften Container  
konnten dank der neuen Abschließbarkeit des Schuppens wieder ver-  
kauft werden.  
Zwei Jahre Salzhaff in Rerik zu Ostern waren genug, die Jugend fuhr  
zu Ostern 2000 an den Bodden nach Barth. Temperaturen über 20  
Grad und Sonne, am Gardasee zur gleichen Zeit 5-8 Grad und Regen:  
Kinder und Trainer waren zufrieden, die mitgereisten an Land helfen-  
den Eltern auch. Die Jugendabteilung führte in Zusammenarbeit mit  
der Franz-Marc-Grundschule in Tegel und der Grundschule am Tegel-  
schen Ort eine Segel-AG durch.  
Eine große Auszeichnung erfuhr  
der Joersfelder Segel-Club in die-  
sem Jahr mit der Verleihung des  
Grünen Bandes der Dresdner  
Bank und des DSB für vorbild-  
liche Talentförderung“, verbunden  
mit einem Scheck über 10.000  
DM. Diese Auszeichnung wird  
bundesweit nur an zwei Vereine  
vergeben. Mit unverkennbarem  
Stolz nahmen die Jugendleite-  
rin und der erste Vorsitzende die  
Auszeichnung dann Anfang 2001  
entgegen und versprachen, die  
Schecksumme selbstverständlich  
für jugendfördernde Maßnahmen  
zu verwenden.  
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Die Mitgliederversammlung ernannte Peter Koch wegen seiner Ver-  
dienste um den JSC zum Ehrenmitglied.  
Neben den Regatten in auf dem Tegeler See (Goldplakette Kielboote,  
Goldplakette Jollen, Joersfelder  
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Opti und Opti-Teamregatta) rich-  
tete der JSC zum zweiten Mal die  
Warnemünder Woche mit aus  
und war verantwortlich für die  
German Open der 14 -Footer.  
Die Segel-AGs mit den beiden  
Grundschulen wurden dieses  
Jahr noch fortgeführt, danach  
aber eingestellt. Die Jugendab-  
teilung war inzwischen so groß  
geworden, dass der Verein keine  
weiteren Kinder mehr aufnehmen  
konnte. Friedrich Gebert (JSC)  
und Christopher Lorenz (PYC)  
starteten nach dem Umstieg aus  
dem Opti ihre Karriere im Zwei-  
Joersfelder Opti-Regatta 2001  
Mann-Boot und wurden Deutsche Meister 2001 im 420er. Am Ende  
des Jahres stellten wir verwundert fest: Es wurde nicht gebaut oder  
saniert!  
Um sich gegenseitig besser kennen zu lernen, rief die Jugendabtei-  
lung die Veranstaltung „Jugend lädt ein“ ins Leben. An einem Sonn-  
tagnachmittag wurden die „großen“ von den „kleinen“ Joersfeldern zu  
Kaffee und Kuchen, Bouletten, Schmalzstullen und Getränken einge-  
laden. Die Jugend berichtete von ihren Erlebnissen in Trainigslagern  
und auf Regatten, die erwachsenen Mitglieder von Fahrtensegelrei-  
sen und Regattaerlebnissen. Ein kleiner Wettbewerb mit gemischten  
Mannschaften aus Jung und Alt rundete den Nachmittag ab. Ein vol-  
ler Erfolg! Diese Veranstaltung ¿ndet seitdem alljährlich im Februar  
statt.  
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Wieder einmal richtete der JSC das Ansegeln im Bezirk Tegel aus.  
Diesmal auf Initiative derer, auf deren Schultern die Organisation sol-  
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cher Feiern bisher immer lastete, mit dem Einsatz eines professio-  
nellen Catering-Service. Dieser stellte alles –Stände, Personal, Spei-  
sen und Getränke - auf eigenes Risiko, die Club-Mitglieder sollten sich  
um ihre Gäste kümmern und gemeinsam mit diesen feiern dürfen. Ein  
Versuch, der auf geteilte Meinung bei Gästen und Mitgliedern stieß.  
Besonderes Ereignis bei diesem Ansegeln: Bezirksbürgermeisterin  
Frau Marlies Wanjura enthüllte auf dieser Feier feierlich das in diesem  
Jahr geschaffene Wappen von Konradshöhe und Tegelort.  
Dorothea Gebert stieg nach ihrem Bruder ebenfalls vom Optimisten  
in den 420er um und wurde mit ihrer Vorschoterin Natascha Lorenz  
aus dem Potsdamer Yacht-Club gleich in ihrer ersten „VierZwo“-Sai-  
son Deutsche Jugendmeisterin U17 und Deutsche Meisterin.  
Enthüllung des Wappens von  
Konradshöhe und Tegelort durch  
die Bezirksbürgermeisterin Frau  
Marlies Wanjura  
Bei der Goldplakette im Herbst starteten erstmals neben den O-Jol-  
len, die ihre Berliner Meisterschaft bei dieser Regatta aussegelten,  
die Piraten bei der neu für diese Klasse ins Leben gerufenen „Fallbeil“  
-
Regatta. Die anderen Jollenklassen, die bisher bei der Jollengoldpla-  
kette ausgeschrieben waren, hatten keine Startfelder mehr zusam-  
menbekommen, während die Piraten eine Renaissance erlebten.  
Die „Joersfelder Segel-Club Veranstaltungsgesellschaft mbH“ wurde  
liquidiert. Sie hatte ihren Zweck erfüllt und wurde nicht mehr benö-  
tigt.  
Für die schnelle und moderne Kommunikation wurden für alle Mitglie-  
der mit Internetzugang Email-Adressen nach dem Schema Vorname.  
Nachname@jsc-berlin.de eingeführt. Nun konnten die Informationen  
schnell und kostengünstig verbreitet werden.  
Wieder stand eine Großveranstaltung ins Haus: Die O-Jollen baten  
den JSC, ihre Deutsche Meisterschaft vor Warnemünde auszurich-  
ten. Doch vor diesem Ereignis war noch eine IDM durchzuführen. Die  
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05er suchten ihren Meister während der Warnemünder Woche. Es  
war eine Meisterschaft mit völlig neuen Erfahrungen für das Wett-  
fahrtleitungsteam des JSC, waren die 505er doch eine der wenigen  
Klassen, die das Torstartverfahren präferierten. Anscheinend meis-  
terte das Team diese Aufgabe zur Zufriedenheit der Klasse, wurde es  
doch direkt nach der Siegerehrung von der Deutschen Meistermann-  
schaft Hunger/Jess gefragt, ob sie sich vorstellen könnten, die Welt-  
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meisterschaft dieser Klasse in zwei Jahren zu übernehmen. Geehrt  
sagten die JSCer spontan: „Ja, zusammen mit den Warnemündern  
gerne“. Wenige Monate später wurden der JSC und der WSC mit der  
Durchführung der 50. Jubiläums-Weltmeisterschaft im Jahr 2005 be-  
auftragt.  
Die IDM der O-Jollen in Warnemünde mit 80 Booten im August des  
Jahres war wiederum für viele Segler dieser Klasse eine völlig neue  
Erfahrung. Seit ewigen Zeiten hatte in Deutschland keine Meister-  
schaft mehr auf einem offenen Seerevier stattgefunden. Der Wetter-  
gott meinte es gut mit ihnen, leichte Winde bei Sonnenschein und  
„O-Jollen-Bojenballett“  
bei der IDM vor Warnemünde  
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