News aus der JSC Jugend

Anfängertraining

14.05.2015 13:24 von Max-L. Käther

Auch nach zwei Wochen ist die Gruppe immer noch so erfreulich groß wie am ersten Tag. Über 20 Kinder sind seit 1. Mai bei unserem kostenlosen Schnuppersegeln dabei. Unsere vier Trainer/innen Arved, Birthe, Annika und Laura zeigen den Jüngsten behutsam die Grundlagen und üben vor allem das Steuern. Dazu paddeln die Kids oder werden hinter dem Motorboot hergezogen. Annika und Laura haben sich außerdem in zwei komplett aufgebaute Optis gesetzt und so ganz persönlich mit den Kindern richtiges Segeln trainiert.

Berliner Meisterschaft der Europe-Klasse 2015

11.05.2015 13:55

Erfolgreiche Verteidung des Titels

Die Berliner Meisterschaft in der Europe-Klasse 2015 wurde beim Berlini-Cup des SC Freia am 9. und 10. Mai 2015 ausgetragen.

Nach zwei spannenden Tagen auf dem Tegeler See konnte Christoph Cornelius erneut Berliner Meister werden. Sonnabend mit allen Winden, die der See so bieten kann, am Sonntag dafür in Böen eine gute 5. Seine Schwester Caterina war leider krank und deshalb nicht dabei.

Ergebnisliste

Schnuppersegeln 2015

01.05.2015 11:00

Am 1. Mai haben wir unser traditionelles Schnuppersegeln veranstaltet. Beinahe 30 Kinder wuselten über das Clubgelände. Mit unseren Trainerinnen und Trainern gab es ein paar Trockenübungen, bevor die Optis dann ohne Segel ins Wasser gelassen wurden und erste Erfahrungen mit Pinne und Paddel gesammelt wurden. Nach dem Mittagessen segelten alle mit dem Kutter auf den Tegeler See und zurück, einige Eltern begleiteten die Fahrt mit dem "Jotteszehär" und konnten so ganz nah dabei sein und Action-Fotos schießen ;-)

Bis zu den Sommerferien läuft jetzt das kostenlose Training. Wenn ihr am Freitag nicht dabei sein konntet, aber auch gern mal reinschnuppern möchtet, meldet euch bei uns per Mail an: jugend@jsc-berlin.de

Nicolas' Frühjahrsaktivitäten

29.04.2015 18:09

Ständig unterwegs...

Der Wind ist mir mehr als gewogen und ich hoffe, er hält die Saison auch an.

In Essen Anfang März habe ich den Jugendauftakt gewonnen und einen netten Wanderpreis mitnehmen können.

Am Silbersee wurde ich mutig und fuhr Standard - der Wind blies Samstags nur mit 2 Windstärken – ideal bei 7,06 m² Segelfläche und 13 Teilnehmer, sodass ich den Überblick hatte, wo ich bin. Der Sonntag war die Hölle, es blies ordentlich. Im ersten Lauf erlebte ich eine völlig andere Reaktion des Bootes auf Böen. Es war die größere Segelfläche, die dann eine akrobatische Höchstleistung von mir verlangte. In der 3. WF kenterte ich einmal – dies führte zu einem 5 Platz. In der 4. Wettfahrt führte ich 3 Runden lang, bis sich mein Unterliek verabschiedete. Ich kämpfte weiter und kam mit blutenden offenen Händen an Land – trotzdem ich am Sontag so zu tun hatte, wurde ich Zweiter. Die Erwachsenen bekamen Wein – aber mit 16…natürlich nicht. Mit Monster-Energiedrink und einem Pfälzer Dubbeglas fuhr ich wieder Richtung Heimat.

Über Ostern sind wir das erste Mal nicht nach Italien gefahren, sondern haben mit Freunden einen Überführungstörn auf einer kleinen (14,95 m langen) Pénichette  449 km gemacht und sind die Rhone und Saone hinaufgefahren und dank meiner bestanden Binnenscheinprüfung durfte ich neben vielen praktischen Erlebnissen auch steuern. Das Boot hatte einen entscheidenden Nachteil – kein Segel. Somit war ich auf Entzug und überredete meine Eltern und meine Freundin aus Hamburg ein bisschen durch Deutschland an den Wochenenden zu fahren.

Am Langener Waldsee war das Radialsegel wieder meins und nach 4 ersten Plätzen war ich glücklich. Die Distriktmeisterschaft West stand in Maria Laach an – viel Sonne, wenig Wind, geliebte Dreher, 18 Mitstreiter und leider nur 2 zustande gekommene WF’ten  machten trotzdem ein perfektes Wochenende aus. Mit dem Wanderpokal des Vereins und einer Medaille um den Hals fuhr ich als frisch gekürter Gewinner nach Hause. Das mit dem Distriktmeister West hatten wir ja schon und als Berliner nicht erreichbar…

An der Bigge, meinem Lieblingsrevier war mein Hauptziel im Laser Standard der „Hattrick“ (2013 im 4,7 und 2014 im Radial gewonnen) – aber er ist mir nicht geglückt – mit einem 4. Platz punktgleich mit dem Dritten nach 4 WF’ten fuhr ich wieder heim. Es war mir eine Ehre mit den Herrn Standardseglern das Regattafeld teilen zu dürfen J und mit Roger Schulz punktgleich zu sein, war Ehre genug.

Willi-Möllmer-Gedächtnispreis

29.04.2015 17:52

Chrissi macht weiter wie im letzten Jahr

Chrissi hat über den Winter nix verlernt und siegt einfach weiter. Beim Willi-Möllmer-Gedächtnispreis vom Segler-Club Oberspree legte er einen souveränen Sieg hin! Die Ergebnisliste spricht für sich. Seine Schwester Caterina war leider nicht ganz so erfolgreich.

Ostertrainingslager Blossin

20.04.2015 12:21 von Max-L. Käther

Von 6. bis 11. April waren unsere Optis wieder zum Trainingslager in Blossin.
Die beiden Segler Bela und Pascal berichten:
Ostermontag gings los. Als Trainer waren Annika, Kati, Laura und Laura Priess mit dabei, wir waren insgesamt 17 Kinder. In Blossin am Wolziger See angekommen haben wir als erstes die Boote abgeladen, aufgebaut und sind in die drei Häuser eingezogen. Dann waren wir auch gleich schon das erste Mal segeln. Wir sind zuerst eine Regatta gefahren und wurden dann am nächsten Tag in drei Gruppen eingeteilt.
Der Morgen begann für uns immer mit Frühsport, danach wurden die Boote aufgebaut und wir haben in der Mensa mit Kakao, Marmelade, Honig und Nutella gefrühstückt. Am Dienstag kamen morgens alle zu spät zum Training, auch die Trainer. Alle mussten zur Strafe Liegestütze machen, nur die Trainer haben sich gedrückt. Gemein!
(Anmerkung der Trainer: Traineruhr zählt! Wir waren pünktlich. ;P Und natürlich die, die vor uns da waren.)
Jeden Tag sind wir zwei Mal aufs Wasser gegangen. Zur Mittagspause waren wir an Land, der Hackbraten und der Möhrensalat haben uns am Besten geschmeckt. Nachmittags nach dem zweiten Training, nachdem die Boote wieder abgebaut waren und wir manchmal geduscht haben, gab es Abendbrot. Das An- und Ausziehen des Trokos (Trockenanzug) ging am Ende schon ganz gut. Danach hatten wir Freizeit und haben Fußball gespielt. Gegen 21 Uhr lagen wir in den Betten. Obwohl die Großen immer noch Party gemacht haben, haben wir alles verschlafen.
Im Training haben wir uns auf Wenden, Rollwenden und Halsen konzentriert. Vor allem das Anlegen am Mobo war am Anfang wichtig. Wir sind viel gekreuzt und haben unsere Rollwenden geübt. Nur ganz Wenige von uns sind gekentert.
An zwei Tagen war der Wind sehr mau. Am Donnerstag sind wir ohne Segel gesegelt, also zu Zweit von Tonne zu Tonne gepaddelt und haben ein Quiz auf dem Wasser gemacht. An der Tonne war eine Frage befestigt und die Antwort mussten wir am Mobo (Motorboot) abliefern. Am zweiten Flautentag hatten wir eine Stunde Zeit und mussten mit Hilfe nur eines Bändsels in Zweiergruppen ein Floss bauen. Das Floss, das im Wasser am meisten Steine getragen hat, hat gewonnen. Abends gab es am Lagerfeuer im Holztipi Stockbrot.
Insgesamt war es eine tolle Woche. Wir Kinder haben uns alle ganz gut verstanden und die Trainer waren besonders nett. Weil die Großen uns manchmal geärgert haben, haben wir ihnen einen Streich gespielt und Kienäppel ins Fenster geworfen.
Nächstes Jahr müssen wir unbedingt wieder mit zum Ostertraining fahren.
Viele Grüße, Pascal und Bela

Die 420er Regattasaison hat begonnen

14.04.2015 11:57

Leon und Emilia berichten

Über Ostern segelten wir den Preis der Malche auf dem Tegeler See, vergangenes Wochenende den Frühjahrs-Cup am Müggelsee.
Mit dem Ergebnis unserer ersten gemeinsamen Regatta sind wir mit Platz 4 zufrieden, auch wenn wir ohne Frühstart diese gewonnen hätten. Julia und Laura Zemke, Paul König mit seinem Partner aus dem Nordstern waren auch dabei, ebenso ein Pirat aus dem JSC.

Darauf haben wir drei Tage am Müggelsee mit unserer Spandauer Trainingsgruppe und dem Berliner 420er Kader trainiert, um uns auf den Frühjahrs-Cup im YCBG vorzubereiten. Bei diesem Feld hatten wir das Ziel, in das erste Drittel zu gelangen. Die letzte Wettfahrt konnten wir für uns entscheiden und dadurch unseren erneuten Frühstart ausgleichen. Die Windverhältnisse erforderten viel Aufmerksamkeit. Wir wurden insgesamt 2. in einem Feld von 27 Startern. Nun werden wir weiter an unserer Technik arbeiten, damit Leon mit seiner neuen Bootsklasse, dem 420er, noch besser umgehen kann.

Unsere nächste Regatta ist in zwei Wochen  am Wannsee, dann folgt die WMA in Schwerin.

 

Familienbrunch

28.02.2015 18:00 von Max-L. Käther

Buffet mit mitgebrachten Leckereien

Am Samstag haben wir zum ersten Jugend-Familienbrunch eingeladen. Das Buffet war reichhaltig mit den mitgebrachten Köstlichkeiten bestückt. Emilia und Leon Torka haben kurz aus ihrer Segler-Geschichte erzählt, um allen die Zeit zu verkürzen, bis es endlich wieder aufs Wasser geht. Die Kids konnten (wenn sie nicht gerade von Mama oder Papa zur Anprobe bei der Klamotten-Börse entführt wurden) spielen oder malen. Die meisten wollten aber lieber mit Arved und den Trainerinnen spleißen üben und sich eigene Armbänder basteln. Für die gibt's Montag in der Schule bestimmt den einen oder anderen neidvollen Blick - das must-have Accessoire für den trendigen Segler und die trendige Seglerin im Sommer 2015 ;-) !

Gemeinsames Bowling

20.02.2015 20:00 von Max-L. Käther

Text und Fotos von Annika

12 Segler, 2 Bahnen, jede Menge Spaß.
So lässt sich der Ausflug der Joersfelder Jugendabteilung zum Bowlen am Freitagnachmittag zusammenfassen. Sowohl die Jüngeren auf einer Bahn mit Bande als auch die Älteren auf einer "normalen" Bahn erzielten einige Strikes. Zwischendurch gab es eine kurze Pause zur Stärkung. Dann war auch die zweite Runde wieder gespickt mit dem ein oder anderen Strike und diesmal sogar mit fachmännischen Tipps vom Profi auf der Nachbarbahn. Insgesamt war es ein schöner Ausflug! Danke an alle die dabei waren!

Torkas Winterferien in Barcelona

08.02.2015 18:30

Emilia und Leon berichten

Mein Bruder Leon Torka und ich, Emilia, waren über die Winterferien in Barcelona segeln. Trainiert hat uns Jan Sternberg vom Spandauer Yacht-Club, einen 420er stellte uns freundlicherweise der Segelclub Scharfe Lanke zur Verfügung. Es war das erste Mal, dass wir beide gemeinsam im 420er segelten, zuvor war ich in einer anderen Partnerschaft als Steuerfrau und Leon lediglich bei drei Regatten als Steuermann eingesprungen. Für ihn war es das erste Trainingslager in der neuen Bootsklasse überhaupt und für mich als Vorschoterin. Barcelona bot uns alle Wetter-, Wind-und Wellenbedingungen, die es geben kann. Bei dieser Einheit lag der Schwerpunkt auf Technik, die wir schnell erlernten und umsetzen konnten. Unsere Kooperation war schon recht harmonisch, auch wenn Leon mich bei 5 Windstärken, 2 Meter Welle und Regen mehrmals hat Baden gehen lassen. Ein viel versprechender Anfang, der uns beiden viel Spaß gemacht hat. Zurzeit machen wir neben dem Konditions-und Theorietraining gemeinsam den Sportbootführerschein, um in Zukunft unbesorgt häufiger trainieren zu können. Das bedeutet außerdem die Suche nach einem regattafähigen eigenen Schiff zur Verfolgung unserer Ziele. Die erste gemeinsame Regatta ist nach den Osterferien am Müggelsee. Im Sommer wird für uns einer der Höhepunkte die Deutsche Meisterschaft in Ribnitz-Damgarten sein.