Joersfelder Nachrichten

EUROPAMEISTER

16.09.2011 23:11

Sophie und Sebastian sind Europameister U25, auch die J24 Crew segelte erfolgreich!

Sophie Heyer und Sebastian Salein haben es geschafft! Sie sind Europameister der 505er Klasse 2011 in der U25 Wertung und in der Overall-Wertung sechste! Eine tolle seglerische und auch taktische Leistung! Alle Joersfelder haben mitgefiebert und freuen sich mit den beiden!
Unsere zweite zur gleichen Zeit bei einer Euro startende Junioren-Crew auf der J24 mit Frithjof Schade, Daniel Frost, Daniel Schwarze, Jeronimo Landauer und Timo Chorrosch sind in Howth auf Platz 12 gelandet. Sie segelten eine tolle Serie, darunter zwei zweite Plätze. Leider verhagelten Punktstrafen in drei! Wettfahrten den möglichen 6. Gesamtplatz. Doch auch so sind wir Stolz auf unseren Nachwuchs!

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH BEIDEN MANNSCHAFTEN!

Europameisterschaft der J24 und der 505er

15.09.2011 12:00

Katia machte erst Segeln unmöglich, nun gibt es tolle Ergebnisse!

Update 15.9.11:
Gestern segelten unsere beiden Junior-Mannschaften dem Teufel ein Ohr ab!
Sophie und Sebastian haben ihren 6. Gesamtplatz verteidigt. Mit den Plätzen 24, 9, 4 und 6 zeigten sie eine beständige Leistung und reihen sich in das Who is Who der 505er ein.
Frithjof, Daniel, Daniel, Jeronimo und Timo segelten gestern 5 Wettfahrten, darunter die Plätze 2, 5, 6 und 11! Leider fingen sie sich in der 2. und 6. jeweils eine 40% Strafe (immerhin jeweils 17 Strafpunkte) ein, was für die 2. Wf. einen Streicher und für die 6. Wf. statt 6 nun 23 Punkte bedeutet. Damit sind sie im Gesamtergebnis statt auf Platz 6 nun auf Platz 13 zu finden. Trotzdem ist die Stimmung gut im Team!
Wir alle hoffen auf noch ein paar gute Plätze heute für beide Boote, sowohl um die Strafpunkte wieder auszugleichen als auch die gute Platzierung zu festigen!

Update 13.9.11 21:34:
Sophie mailte eben aus Malcesine: "Dienstag, 13. September: Hmmmm....lecker, nach einem sehr langen Weckprozedere um 5.45 Uhr starteten wir dann mit einem Power Bar Riegel in den Tag (es handelt sich hierbei um Energieriegel, die 250 kcal pro "Riegelchen" haben). Da es unglaublich geballert hat, wurde auf dem Wasser dann der zweite Riegel nachgeschoben. Wir konnten uns in der ersten Wettfahrt bei ca. 25 Knoten ganz gut in der hinteren Spitzengruppe halten, nur leider fiel ich dann beim Spisetzen durch die kurze aber sehr hohe Welle aus dem Boot und wir kenterten. Somit endeten wir diese Wettfahrt bei mostemäßigem Hack auf Platz 21. Nach einer ausgedehnten Mittagspause ging es dann am Nachmittag mit zwei Wettfahrten bei Leichtwindbedingungen weiter, wobei wir davon die erste Wettfahrt richtig versauten. Schlechter Start, auf der Kreuz nur mittig in Abwinden gefahren und dann auch noch auf Vorwind nicht den Streckbug gefahren. Bei dieser Wettfahrt kamen wir auf Platz 26 raus. In der zweiten Wettfahrt hatten wir einen guten Start und kamen an der Luvtonne als 4. an. Auf dem gesamten Kurs blieb es die ganze Zeit spannend. Letztendlich fuhren wir als erster durchs Ziel. Somit sind wir heute jetzt gesamt auf Platz 6. von 77."
Unsere JJ one mit Frithjof und Crew haben heute auch eine Wettfahrt bei Starkwind gesegelt und wurden 18. von 42. Die zweite Wettfahrt wurde wegen heftiger Sturmböen abgebrochen.

Wir gratulieren herzlich zum Tagessieg und den bisherigen Platzierungen!

12.9.11 21:00:
Heute sollten sowohl bei der Euro der 505er als auch bei der Euro der J24 die ersten Wettfahrten gestartet werden. Zwei unserer Junioren-Teams sind mit am Start: auf dem 505er "La grande joie" auf dem Gardasee und der J24 "JJ one" in Howth.
Bei der Europameisterschaft der J24 Klasse in Howth / Irland machen die Reste des ehemaligen Wirbelsturms Katia mit extremen Winden und Wellen das Segeln leider unmöglich! Heute früh erreichte unseren Sportwart die SMS: "Guten Morgen, lieber Sportwart! Wind 30 Knoten Grundgeschwindigkeit, im Mittel 40 kn und 50 kn in Spitzen lassen kein Segeln zu."
Anders bei der Europameisterschaft der 505er: Sophie und Sebastian schickten folgende Mail: "Heute hatten wir gleich einen UNGLAUBLICHEN Einstieg. Nachdem zwei Stunden Startverschiebung an Land war, starteten wir gegen 16.00 Uhr zur ersten Wettfahrt. Unser Start verlief traumhaft nur leider wurde das Pfadfinderboot behindert, sodass der Start abgebrochen wurde. Der zweite Start verlief leider um einiges schlechter für uns. Nur durch eine gute Kreuztaktik und sehr guter Bootsgeschwindigkeit konnten wir uns von der 15. Position an der Luvtonne auf einen 8. Platz im Ziel vorkämpfen. Nun sind wir für heute bestes Mixed-Team, beste Steuerfrau und bestes Youth-Team U 25. Wir hoffen morgen an dieses Ergebnis anschließen zu können und werden unser Bestes geben."

Mehr Infos auf den Homepages der beiden Euros:
http://www.hyc.ie/J24Europeans2011   http://www.fragliavela.org | http://505em2011.de

Goldplakette / Fallbeil / Vier-Zwo-Cup

11.09.2011 21:31

Wind und Wetterkapriolen

Bei der Regattaveranstaltung "Goldplakette der O-Jollen", "Fallbeil der Piraten" und "Vier-Zwo-Cup der 420er" spielte das Wetter und der Wind mit Seglern und Wettfahrtleitung am Wochenende 10. und 11.9.11. Am Samstagmorgen rechnete niemand wirklich mit Wind, dieser setze aber kurz nach 11 Uhr aus Südwest mit 5-6 kn ein und erlaubte eine Wettfahrt. Es war schön warm, trocken, kurzum - schönes Segeln. Kurz vor dem Start der 2. Wettfahrt brach der Wind dann aber zusammen und nach einiger Wartezeit entschied sich Wettfahrtleiter "Poldi" Käther, den Start auf den Sonntag zu verschieben. Beim Warten auf das Joersfelder Schuppenfest schauten einige O-Jollen-Recken dank ihrer "Majestäts-Runden" schon mit glücklichen Augen drein, ein lauer Sommerabend und die musikalische Begleitung von DJ Max sorgten wie die Freigetränke und Grillteller für weitere gute Laune. Die letzten Segler krabbelten gegen 1:00 in die Federn. Am Sonntag dann herrlicher Wind aus SW mit 6-9 kn, Temperaturen schon früh sehr hoch und später bei blauem Himmel und stechender Sonne 27 Grad. Pünktlich nach dem ersten Gesamtrückruf der Piraten drehte der Wind plötzlich auf West und nahm an Stärke zu. Das WL-Team legte die Bahn um und die 2. Wettfahrt wurde bei herrlichen Bedingungen gestartet. Doch die Absicht des Wettfahrtleiters, mindestens 2 WF zu segeln, liess sich leider nicht umsetzen. Kurz vor dem Start zur 3. Wettfahrt drehte der Wind im 5 Minuten Rhythmus zwischen SW und N hin und her. Nach einiger Zeit stabilisierte er sich, ein Start wurde versucht. Nach dem Start brach der Wind jedoch völlig zusammen und machte eine faire Wettfahrt unmöglich. Also Abbruch und ab nach Hause. Eine fröhliche Preisverteilung rundete die Veranstaltung ab. Sieger bei den 420ern wurde die Mannschaft Anne Brauer/Pauline Paeschke, bei den Piraten Sascha Schröter/Holger Hoff, die Goldplakette der O-Jollen gewann Knut Wahrendorf. Glück im Unglück: Kaum waren alle Segler auf dem Heimweg und das Gelände aufgeräumt, brach das Unwetter mit Blitz, Donner und Wind über Berlin herein. Keine Stunde zu früh!
Regattaergebnisse unter "Sport", Fotos von Horst Kaufmann unter Picasa

Gardasee 2. und 3. Teil

04.09.2011 20:14

Diese Woche machen wir noch etwas entspannt, ab Samstag wird Spannung aufgebaut.

Fortsetzung des Gardaseeberichtes von Sophie und Sebastian:

Mittwoch 31.8., 5.Tag:
Heute haben wir zwei Einheiten auf dem Wasser gemacht, wobei sich Sophie bei der ersten Einheit das Knie bei einer missglückten Halse aufgeschürfte,wesswegen wir dann auch gleich vor Schreck kentern mussten. Aber mal etwas baden bei diesem Wetter schadet hier auch nicht.

Donnerstag 1.9., 6. Tag:
Nachdem wir schon am Morgen von einem donnernden Gewitter geweckt wurden, beschlossen wir den restlichen verregneten Vormittag im Camper zu verbringen. Am Nachmittag starteten wir eine kleine Fahrradtour. Für morgen sind wieder zwei Segeleinheiten geplant.

Freitag 2.9. ,7. Tag:
Die erste Einheit begann für uns leider etwas später als geplant und somit gerieten wir um 11 Uhr in die Mittagsflaute,bei der sich die Windrichtung umkehrt. Nach einem einstündigen Warten oder auch Braten in der Sonne ging es dann mit Südwind endlich weiter mit unserem Halsentraining. Am Nachmittag zog es sich leider etwas zu, sodass keine starke Thermik entstehen konnte. Das hatte zur Folge, dass wir die zweite Einheit mangels Wind frühzeitiger als geplant abbrechen mussten. Heute Abend kommen unsere beiden Trainingspartnerboote wieder an und wir freuen uns auf ihre Trainingsgesellschaft für das Wochenende.

Samstag 3.9., 8.Tag:
Nach einer Vormittagseinheit bei ca. 3-4 Windstärken mit den beiden anderen Teams warteten wir gegen Mittag relativ lange auf die Ora,das ist der Nachmittagswind aus Süden. Als dieser dann leider erst um drei einsetzte, segelten wir bis nach Torbole, wo immer der meiste Wind am Gardasee ist. Dies liegt an dem Düseneffekt,der durch die eng beieinanderstehenden Berge verursacht wird.

Am kommenden Sonntag (11.9.) beginnt die Europameisterschaft. Wir werden Euch dann ab Sonntag wieder auf dem Laufenden halten. Bis dahin wünschen wir Euch mit GROßER BEGEISTERUNG VOM GARDASEE VIEL GUTE LAUNE!

Fortsetzung vom 11.9.11:
Samstag, 10. September:
Heute sind nun schon fast alle anderen 505er eingetroffen. Somit konnten wir bereits am Vormittag von 8.00-10.00 Uhr schon gute Angleichschläge mit 5-6 Booten fahren. Gegen Mittag hatten wir noch sehr viel Bootsbau zu erledigen, da die nötigen Rollen und Kleinteile erst am Abend zuvor eintrafen. Da es hier schwer ist etwas Schatten zu finden und das Boot unbedingt startklar sein musste, hatten wir keine andere Wahl als uns das Gehirn in der Mittagssonne austrocknen zu lassen. Dies hatte zur Folge, dass die Nachmittagseinheit dementsprechend kurz ausfiel.

Sonntag, 11. September:
Heute haben wir uns durchgerungen das frühe Aufstehen zu trainieren, da laut Segelanweisung der Start am Dienstag, Mittwoch, Donnerstag und Freitag um 7.55 Uhr sein soll. Das heißt für die kommende Woche um 5.30 Uhr aufstehen. Gäähn... Bei der Vormittagseinheit, die bereits um halb acht begann, hatten wir Leichtwindverhältnisse, bei denen wir Allen beim Angleichen um die Ohren fahren konnten. Nun sitzen wir diesmal im Schatten und werden uns erst am Nachmittag in die Schlange für die Vermessung einreihen. Zum Glück muss das Schiff nicht gewogen werden, denn sonst hätten wir wieder den Mast rausnehmen müssen.

4. Clubwettfahrt am 27.August

01.09.2011 23:57

Auch unsere jüngsten Segler zeigten Flagge!

Die Wettfahrt war für den 27. August ausgeschrieben. Wie immer auf dem Revier Oberhavel mit anschließendem Grill im JSC. Die Wetterprognose war nicht so begeisternd, frischer Wind mit 3-4 Bft. und Böen und hohe Regenerwartung. Für einige Kameraden waren es nicht die prickelnden Bedingungen für unser Event, doch letztendlich waren 22 Boote am Start. Svenja brachte 5 Optimisten aus der JSC-Jüngstenabteilung an den Start, große Begeisterung! Für diese Truppe haben wir auch einen seperaten Start vorgezogen, damit sie nicht von den Großen „untergebuttert“ werden. Auch Birte auf einer Europe und Lennart mit unserer Clubvarianta waren aktiv. Entgegen den Prognosen hatten wir am Start nur mäßige 2 Windstärken aber mit vernünftigen Startkreuzen bei unseren 3 Starts für die verschieden Yardstickgruppen. Auch der erwartete Regen hielt sich zurück. In jeder Startgruppe wurde mächtig gekämpft und auch die Optimisten mischten kräftig mit und jagten teilweise die großen Fahrtenschiffe. Der Pechvogel dieser Regatta war „Stobbi“, der ein Grundstück kaufte, aber von unseren aufmerksamen Junioren – Schlauchbootbesatzungen sofort aus der Situation Legerwall befreit wurde. Man sollte sich nie zu früh freuen, zur letzen Runde setzten kräftige Regenschauer ein, die aber von den Begleitern und Besatzungen gut abgewettert wurden. Die Wettfahrtleitung  brachte diese Regatta ruhig über die Runden: keine Frühstarts, keine Kollisionen, keine Kenterungen, keine Proteste! Nach dem Zieleinlauf sind die Schiffsbesatzungen von Jens mit kleinen Aufwärmern verwöhnt worden und die Jugendlichen erhielten Süßigkeiten. In der Startgruppe 1 siegte Lennart mit der Clubvarianta "JoeVAnni" vor Wolfgang Koenig mit seiner Varianta "Wosutasi". In der Startgruppe 2 erreichte Horst Karbe mit der Najad 34 "Mahao" mit errechnten 25 Sekunden Vorsprung die Ziellinie vor dem 2. Plazierten Torsten Kuhr mit der Dehlya 25 "Challenger". Auch in der Startgruppe 3 gab es einen engen Zieleinlauf, Swen Frömming auf dem H-Boot "Äktsch`n" lag nach errechneter Zeit mit 38 Sek. vor der J14 "Hero" gesteuert von Roland Hauptmann. Unglaublich: Annika und Torben belegten in dieser Gruppe der Regattaboote mit ihren Optimisten die Plätze 4 und 5 bei insgesamt 10 Startern!!! Die Gesamtwertung ging auch an Swen Frömming und die weiteren Plätze belegten Roland Hauptmann und Dieter Hunck mit seiner Sprinta Sport "bazillus". Das Grillen im Freien musste aufgrund der Wetterlage ins Clubhaus verlegt werden, trotzdem war die Stimmung wie immer toll. Dank an die Startschiffbesatzung und den Vergnüger, sowie an die hilfsbereiten Junioren auf den Begleitbooten. Max schoss Fotos, die in unserer Homepage Fotogalerie veröffentlicht sind. Wir erwarten Euch auch wieder zur 5. Clubwettfahrt am 24. September!

Euer Hartmut

Trainingsurlaub am Gardasee

01.09.2011 09:26

Es grüßen Sophie und Sebastian aus Bella Italia!

Liebe Joersfelder,

wir grüßen Euch aus bella Italia vom Gardasee!

Samstag 27.08. 1.Tag:
Wir sind nun nach einer 18 stündigen Autofaht mit unglaublich viel Stau auf dem Brenner gut in Malcesine angekommen. Fast ganz Italien reiste heute nach Riva,da hier ein Jahrhundertfeuerwerk stattfand. Unabhängig von diesen Automassen mussten wir auch leider feststellen,dass die Italiener ständig an unmöglich engen Straßen mit dem Auto  liegenbleiben. Allein schon nur von der Autobahnabfahrt bis nach Riva,was nur 20 km sind,passierten wir sechs "Liegenbleiber". Letztendlich kamen wir um 22.30 Uhr in Malcesine an. Morgen geht es gleich mit einigen anderen 505 Seglern und einem Trainer aufs Wasser. Wir freuen uns sehr auf das Segeln,da die Travemünder Woche nun auch schon einen Monat her ist und wir unter unglaublichem Segelentzug leiden.

Sonntag 28.8. und Montag 29.8. 2. und 3. Tag:
Gestern hatten wir genauso wir heute traumhafte Bedingungen. Zusammen mit drei anderen 505 Teams und einem Trainer konnen wir am Vormittag bei 20 Knoten sehr gute Angleichschläge zum Geschwindigkeitsvergleich fahren. Wie fast immer hier setzte gegen Mittag der Wind aus und kam am Nachmittag mit ca.13 Knoten aus Süden. Bei dieser Windstärke trainierten wir Wenden mit einer Übung, die sich Wandschlacht nennt. Hierbei fährt das Motorboot mit dem Trainer ca. 100 m weit entfernt vom Ufer bzw. hier den Felsen (die Wand) und die Segler müssen immer zwischen der Wand und dem Mobo aufkreuzen. Somit wird man zum häufigen Wenden gezwungen. Heute haben wir fast die gleichen Bedingungen, nur mussten unsere berufstätigen Trainingspartner leider gestern abreisen. Das heißt aber auch für uns, dass wir den Trainer heute für uns alleine haben.

Dienstag 30.8. 4.Tag:
Ab heute sind wir nun ganz alleine. Der Trainer ist gestern abgefahren und wir starteten den Tag mit einem Versuch am Gardasee entlangzujoggen. Dies scheiterte jedoch schon nach den ersten 2 km, da wir feststellen mussten, dass es selbst morgens um 9.00 Uhr an Land viel zu heiß ist. Den restlichen Tag verbrachten wir mit etwas Bootsbau und viel baden.
Fazit des Tages: wir haben einen neuen Baumniederholer, unser Schwert und auch der Schwertkasten sind polliert, damit das Schwert leichtgängig ist und wir sind ganz UNGLAUBLICH braun geworden.

GROßE BEGEISTERUNG VOM GARDASEE!

Drachen-Humpen am Ammersee

31.08.2011 19:13

Als einzige Preußen startete die JSC-Crew auf GER 976 unter lauter Bayern

Beim diesjährigen Drachen-Humpen vom Augsburger Segler-Club in Utting am Ammersee gingen 28 bayerische und eine preußische Crew an den Start. Leider heuer nur ein kleines Starterfeld, in Spitzenzeiten trafen sich hier über 80 Drachen, um um den Sieg zu kämpfen und bei den berüchtigten Abendveranstaltungen im ASC-Bootsschuppen zünftig zu feiern. Florian Jacob (JSC), Harald Gusek (JSC) und Thomas Birkner (VSaW) auf dem Drachen GER 976 wurden mit 16 Gesamtpunkten knapp Vierte hinter der Mannschaft Braun, Finckh, Braun vom Münchner Yacht-Club mit 15 Punkten und Nico Reuter (YC Possenhofen), Michi Obermeier und Poldi Obermeier (Bayrischer YC) mit 14 Punkten. Leider ersegelte sich unsere Mannschaft in der letzten Wettfahrt mit einem 7. Platz ein Streichergebnis, sonst hätte es zum zweiten Gesamtplatz hinter Peter Fröschl, Micki Liebl und Niko Stoll (Münchner YC) gereicht. Wir gratulieren aber auch zum 4. ganz herzlich!

Vierte bei Swedish Open

15.08.2011 08:55

Lag es am Knäckebrot?

Bei den Swedish Open der J24 belegte die Crew unseres Juniorenbootes "JJ one" einen vierten Platz. Ein ausführlicher Bericht zu dieser Trimm- und Trainingsveranstaltung -wie Steuermann Frithjof es nennt- ist auf der Homepage der "JJ one" zu lesen. http://j24.joersfelder-segel-club.de

Bericht über die IDM 420er Steinhuder Meer

09.08.2011 22:50

Chaos in der 9. Wettfahrt

Nach dem enthusiastischen Zwischenbericht kommt hier jetzt noch nachträglich der Bericht, wie es auf der Deutschen Jugendmeisterschaft für uns weiterging. Die 420er Tegel-Gruppe war mit 7 Teams angereist, davon 3 vom JSC: Die Brüderpaare Wiegand und Enders-Seidlitz sowie Annick und ich.

Dass es für uns Mädels nicht so super weitergehen konnte wie am ersten Tag, war uns schon klar, aber dennoch starten wir motiviert und erwartungsvoll in den zweiten Tag. Wir waren ja in der bequemen Situation schon ziemlich sicher im Goldfleet zu sein, für die Jungs sah's schlechter aus, aber mit ein paar guten Ergebnissen war die erste Hälfte theoretisch noch drin.

Eigentlich waren für den 2. Wettfahrttag noch 4 Qualifikationswettfahrten geplant, doch nachdem der Wind in der 3. Tageswettfahrt komplett einschlief, zeigte der Wettfahrtleiter schließlich auch nach ungefähr 20 quälend langen Flautenminuten auf dem Kurs Erbarmen und brach ab. So bleib es also bei 6 Qualifikationswettfahrten. Für die Brüder Wiegand reichte es dadurch durch eine Frühstartdisqualifikation nur fürs Silverfleet und auch Arved und Jaspar schafften es nicht. Annick und ich segelten zwei Mal in der Mitte des Feldes (im Nachhinein wurden wir in der einen Wettfahrt auch noch für einen Frühstart rausgeschmissen) und landeten in der vorläufigen Wertung auf Platz 25 von 104, also locker in der ersten Hälfte.

Überglücklich nahmen wir also am Donnerstagmorgen unseren neuen gold-glänzenden Bootsaufkleber entgegen und fuhren bei noch guten 3-4 Windstärken raus. Uns war klar, dass es schwierig werden würde in diesem Topfeld zu bestehen aber der Wind war toll und beim Einsegeln hatten wir einfach nur Spaß. Doch als es losging wurde der Wind weniger und unbeständiger, unsere Starts waren nicht besonders gut und unsere Taktik ging nicht so gut auf wie die Tage davor. Immerhin kamen wir mit einem 45. und einem 36. Platz davon.

Doch dann kam die 9. Wettfahrt.  

Alles fing erstmal ziemlich normal an, Annick und ich konnten uns auf dem ersten Vorwindschlag sogar ziemlich weit nach vorne vorarbeiten, doch währenddessen wurde der Wind immer weniger. Als wir unten an Tonne 3 waren, war es schon sehr flau, der Großteil des Feldes vor uns war um die linke Tonne des Gates gegangen, wir probierten es auf der anderen Seite, denn dort schien der Wind wieder einzusetzen und es war auch schlichtweg mehr Platz. Für den Anfang behielten wir auch recht und konnten mit einer kleinen Bö mitfahren, als plötzlich der Wind stark nach rechts drehte und das ganze Feld von rechts nach oben ziehen konnte. Immerhin war das nicht von langer Dauer, der Wind setzte wiederrum von links ein und drehte auch wieder zurück. Wir waren schon fast an der Tonne und außer, dass schon das ganze Silverfleet von oben kam und die Hälfte des Goldfleets überholte, sah es gar nicht so schlimm aus. Doch der Wind drehte weiter und weiter nach links, so das plötzlich auch alle von rechts ohne eine Wende zu machen zur Tonne fahren konnten.

Dadurch hatten wir natürlich wieder ziemlich viel verloren und machten uns schlecht gelaunt auf den Vorwind.

Dies wäre im Nachhinein wohl der Zeitpunkt gewesen an dem die Wettfahrtleitung hätte abbrechen müssen und können.

So standen wir also auf dem Vorwind und später auf dem letzten Raumwindschlag in der Flaute herum, doch inzwischen waren die ersten schon im Ziel, Abbruch ging also nicht mehr. Stück für Stück wurde uns klar, dass wir angesichts des Zeitlimits von 30min sowieso nicht mehr gewertet werden würden und konnten so langsam über die Situation lachen. Angesichts der Wassertiefe des Steinhuder Meers waren wir wortwörtlich kurz davor auszusteigen und zum Hafen zu laufen.

Aber wir hofften noch und warteten ab. Die wegen ihrer Strenge gefürchtete Jury stand um das Feld herum und beobachtete. Einzelne probierten unauffällig ein bisschen zu pumpen und zu paddeln, doch als sich sowieso niemand mehr die Chance auf eine Wertung ausrechnete schaukelte sich die Sache hoch und alle fingen an zu kräftig die Boote zu schaukeln und zu pumpen, mit Spibäumen und allem möglichem anderen um die Wette zu paddeln. Die Jury hatte anscheinend keine Lust mehr ihren Pflichten nachzugehen oder war schlicht damit überfordert, jedenfalls machte sie sich einfach auf den Weg in Richtung Land. Einige fanden auch den Weg zur letzten Tonne zu lang und machten sich paddelnder Weise direkt auf den Weg zum Ziel. Ich glaube nicht, das irgendeiner von den Segelern ernsthaft daran geglaubt hat in dieser Wettfahrt noch gewertet zu werden, bzw. dass diese Wettfahrt überhaupt als Wettfahrt anerkannt wird.

Umso größer war die Überraschung am Abend und am nächsten Morgen, als sich herausstellte, dass auf Grund des Zeitlimits zwar alle Beteiligten des Goldfleets nicht gewertet wurden, dafür aber fast das ganze Silverfleet (trotzdem sie sich den ganzen Weg ins Ziel gepaddelt hatten und teilweise die Bahnmarke nicht gerundet hatten!!) einen regulären Zieldurchgang zugesprochen bekam. Angesichts des Regelwerks blieb der Wettfahrtleitung wohl nicht viel anderes übrig, aber dass so seelenruhig dabei zugesehen wird, bzw sich die Jury einfach aus dem Staub macht und dann solche Wettfahrten in die Wertung einer Meisterschaft (!) einbezogen werden ist mir auch heute noch unbegreiflich. Dass dazu die Jury am nächsten Tag auch noch alle Schuld von sich abwies und sagte, sie hätte ja wohl nicht alle anpfeifen können und stattdessen die 420er Klasse beschuldigte, eine totale Chaotenklasse zu sein, setzt meiner Meinung nach dem ganzen noch die Krone auf. (Kommentar eines Trainers einer andern Gruppe dazu: Das wäre ungefähr so als würde der Schiedsrichter beim Fußballspiel in der 80. Minute duschen gehen, mit der Begründung, das Spiel sei ja eh fast vorbei.)

Entsprechend frustriert starteten Annick und ich in den nächsten Tag, dass wir kurz vorm Ziel dann das Schlusslicht bildeten hob unsere Laune nicht gerade, dass wir uns dann aber noch in einem Kopf-an-Kopf-Rennen auf der Ziellinie um ein paar Zentimeter gegen der Vorletzten durchsetzten konnten fanden wir schon wieder so ironisch, dass wir unseren Frust fast vergessen konnten.

In der nächsten Wettfahrt lief es dann auch wieder besser, ein 22. Platz rief uns in Erinnerung, dass wir auch in diesen starken Feldern mit dabei sein konnten.

Es folgte noch eine letzte Wettfahrt, dann ging es wieder an Land.

Auch wenn die letzten Tage nicht ganz zu unserer Zufriedenheit verliefen, war es doch wichtig für uns, uns zu erinnern, dass wir in unserer Trainingsgruppe wieder am Besten abgeschnitten haben und am ersten Tag sogar mit an der Spitze Deutschlands gefahren sind und es ins Goldfleet geschafft haben, wovon wir letztes Jahr teilweise noch weit entfernt waren. Wir hatten es in die erste Hälfte geschafft und damit unser Ziel für diese Meisterschaft mehr als erreicht. Gemessen an dem Trainingsaufwand, den wir leisten, im Vergleich zu unseren Ergebnissen, steht die Leistung der gesamten Trainingsgruppe verglichen mit anderen Gruppen weitaus besser da.

Insgesamt war es eine schöne und gut organisierte Meisterschaft (das Essen war wirklich hervorragend Lachend ). Die Baltische Segelervereinigung in Steinhude hat uns sehr nett aufgenommen und endlich gab es auch (zumindest zeitweise) mal Wind für die Deutsche Meisterschaft der 420er. Wenn man von den Erlebnissen der oben geschilderten Wettfahrt absieht, kann man wohl sagen, dass die SV Großenheidorn sehr gute Arbeit geleistet hat. Eine Meisterschaft für so eine große Klasse zu organisieren ist ein Riesenaufwand.

Die kompletten Ergebnisse kann man nachlesen unter: http://www.svgrossenheidorn.de/SVG_CMS/index.php?id=391 , Bilder gibts leider nur auf der Facebookseite der Meisterschaft (sind dafür aber wirklich gut geworden)

Anja Ehrmann (GER 53147)

Jugend lädt ein

29.03.2010 16:47

Auch in diesem Jahr lud die Jugendabteilung wieder zum traditionellen Kuchenessen mit begleitenden Berichten ein. Wie schon in den Jahren zuvor, folgten die Mitglieder des JSC dieser Einladung zahlreich.

Nicolas Thierse berichtete von seiner Saison im Optimisten und seinem Umstieg nach Opti A, Emilia Torka erzählte von ihrer ersten Saison im Optikader. Von Greta und Anna Markfort, letztes Jahr in der 420er umgestiegen, bekamen wir einen Eindruck davon, wie zeitaufwändig Training im Kader ist, aber auch welch tolle Reviere man in Europa kennenlernt. Die inzwischen schon starke Europegruppe, vertreten durch Keno Fielitz, Christopher Cornelius und Jan-Maurizio Berhold, berichtete dann abschließend von ihrer Saison.

Sehr interessant war der Reisebericht von Ludolf Danckwarth, der im Sommer eine Tour entlang der schwedischen Küste machte und dabei 2400sm zurücklegte bis ans Ende der Ostsee nach Haparanda.

Vielen Dank an alle Vortragenden für diesen interessanten und kurzweiligen Nachmittag!