Joersfelder Nachrichten

Clubhaus geschlossen

28.03.2018 00:00

Wegen umfangreicher Sanierungs- und Baumaßnahmen ist das Clubhaus bis Ende März nicht nutzbar und bleibt geschlossen.

Die Gastronomie ist in dieser Zeit per E-Mail oder Telefon erreichbar.

Para-Sport in Tegelort

14.02.2018 12:30

Der JSC hat eine Abteilung "Para-Sport Segeln" gebildet.

Weitere Information zu diesem im Norden von Berlin einmaligen Angebot finden Sie unter Sport -> Para-Segeln

Der Sportkalender 2018 ist da!

06.02.2018 10:48

Der Sportkalender 2018 ist nun verfügbar. Wir bitten um besondere Beachtung der sportlichen Herausforderung am Wochenende 15. und 16. September:

Am 15. September ist der Aalemann-Cup

Am 16. September ist der TSC-JSC-Cup bei den ausrichtenden Kameraden vom TSC. Der Cup ist gleichzeitig Clubwettfahrt für beide Clubs.
Wir haben den TSC unmittelbar nach der JHV informiert, dass die Joersfelder sich der Herausforderung stellen, an zwei aufeinanderfolgenden Tagen zu segeln.

Die prompte Antwort vom Vorstand des TSC lautete:
"Ein Hoch auf den seglerischen Mut und die Abenteuerlust der JSCer!!" - dem bleibt nichts hinzuzufügen Lächelnd

Jürgen Mischke ist gestorben

03.02.2018 10:29

Jürgen Mischke bei der Preisverteilung der Folkeboote 2014

Mit aller größter Bestürzung erreicht uns die Nachricht, dass unser geliebter Kamerad Jürgen Mischke gestorben ist.

Jürgen gehörte seit 2004 unserem Club an und war als hervorragender Regattasegler weit über die Grenzen Berlins bekannt und geschätzt. Er gehörte zu den engagierten Kameraden, die sich mit dem Club identifizierten und er half dem Club immer mit seinem riesigen Fachwissen über Bootsbau, Motortechnik und Seemannschaft. Ohne Jürgens Einsatz hätten wir unser Startschiff nicht so lange im Betrieb halten können. Auch war Jürgen immer mit Rat und Tat zur Stelle, wenn andere Kameraden Probleme mit ihren Schiffen hatten.

Seine Krankheit nahm Jürgen trotz der Schwere und dem Wissen, dass sie nicht heilbar sein würde, mit der ihm angeborenen Ruhe und auch einer Prise Humor und mit ungebrochenem Lebensmut. Es ist erschütternd zu hören, dass dieser Kampf nun zu Ende ist.

Wir werden Jürgens Andenken immer in Ehren halten.

Die Trauerfeier mit anschließender Urnenbeisetzung ist am 13. Februar 2018 11:00,
Friedhof Wittenau, Thiloweg 2, 13437 Berlin 

Gelungener O-Jollen-Brunch

30.01.2018 18:25

Der Joersfelder Segelclub mit Bruni und Hartmut rief zum traditionellen Winterbrunch die O-Jollen Flotte am 28. Januar 2018 auf. Rechtzeitig trudelten die Anmeldungen ein und so trafen sich 37 Fans der O-Jolle aus 12 Vereinen  zum Winterbrunch. Der JSC-Sportwart Hartmut begrüßte uns alle sehr herzlich und wir konnten mit freiem Blick auf die Havel in einem sehr anmutenden und fein eingedeckten Ambiente uns auf den Winterbrunch freuen.

Nach der Eröffnungsrede hieß es dann, „das Buffet ist eröffnet“ und so startete unser Winterbrunch. Wie beim Segeln umrundeten die Segler die leckersten Speisen und füllten eifrig die Teller. Wir konnten die Vielfalt des Buffets genießen und nach der ersten Runde informierte ich als neuer Klassenobmann, dass unser Klasssenobmann Christian Seikrit leider verhindert ist und er alle grüßen lässt. Danach berichtete ich von den Erfolgen der O-Jollensegler in 2017 bis hin zu den anstehenden Aktivitäten in der Saison 2018. Auch über einige Themen von der Delegiertenversammlung 2018 wurde kurz informiert.

Im Namen der Berliner Flotte bedankten sich Christian und ich bei Bruni Oback für das jahrzehntelang und immer beanstandungsfrei geführte Ehrenamt als Schatzmeisterin mit zwei Karten für die Night of Sports im Hotel Maritim. Bruni freute sich über diese Überraschung und wünschte der O-Jollen-Klasse weiterhin alles Gute und viel Erfolg in der Zukunft.  Daraufhin fand unser neuer Schatzmeister der IOU, Frank Schelleter, sehr positive Worte zur Übergabe der Unterlagen und erläuterte uns noch kurz seine Herangehensweise bei der Kassenführung.

Damit sollte dann aber die Zeit kommen, wo wir uns zu unserem gemeinsamen Hobby, der O-Jolle, sehr entspannt und zufrieden gemeinsam austauschen konnten. Jeder hatte etwas zu berichten und die Zeit verstrich wie im Fluge. Dann verkündete Hartmut, dass der JSC noch zu Kaffee und Kuchen einladen möchte, was auf große Begeisterung bei den Teilnehmern stieß. Der Nachmittag schritt voran und so wurde die Runde dann langsam kleiner.

Es war eine harmonische Zusammenkunft für die O-Jollen, ein guter Start in die Saison, wir konnten unsere Runden am schmackhaften und reichlichem Buffet drehen, ungezwungen plaudern und diskutieren bis wir dann nach Kaffee und Kuchen im Ziel richtig satt und zufrieden uns auf den Heimweg machten.

Im Namen der Flotte ein Dank an Bruni und Hartmut, an die Küche und an den JSC für die Ausrichtung des traditionellen Winterbrunch 2018.

Euer Gerald – GER 1405

Wichtiges von der JHV

28.01.2018 13:16

Auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung beschließt die Mitgliedschaft neue Mitgliedsbeiträge - die genauen Summen sind auf unserer Internetseite zu finden.

Wegen der anstehenden Renovierungsarbeiten wird die Anzahl der zu leistenden Arbeitsstunden auf 15 festgesetzt. Nichtgeleistete Arbeitsstunden werden ab 2018 mit 40 Euro berechnet.

Team-Kleidung JSC

21.01.2018 20:18

Wie Arne Clauß auf der JHV vorstellte, können JSC-Kleidungsstücke bestellt werden. Bestellt werden können Kapuzenpullover, Polo-Shirts und Softshelljacken. Ebenso ist die Bestickung von eigenen Schwimmwesten möglich.

UPDATE: Da die Lieferung der Musterexemplare sich verzögert hat, wurde die Bestellfrist bis zum 4. Februar 2018 verlängert.

Die Muster können nach dem Jugendtraining bzw. nach dem Kuttersegeln am Mittwoch ab ca. 17:30 im Jugendraum probiert werden und ebenso zum Arbeitsdienst am 3.2.2018.

Die Bestellung geht per Überweisung an das Konto des Joersfelder Segel-Clubs

IBAN: DE08 1001 0010 0065 7761 08 - BIC: PBNKDEFF - Verwendungszweck: Artikel und Größe - z.B. Polo-Shirt XL

Bei Rückfragen die Telefonnummern im beigefügten Flyer verwenden.

Terminplan 2018 wurde geändert

16.12.2017 19:51

Ein neuer Terminplan 2018 ist ab sofort im Download-Bereich verfügbar.

Dort liegen ebenfalls die Import-Datei für elektronische Kalender wie z.B. Outlook.

Man beachte die geänderten Termin für die Besten-Ehrung im Bezirk. Desweiteren haben sich nun Clubs zur Ausrichtung der An- und Absegelfeier 2018 gefunden.

Meine erste Saison im 2.4mR

11.11.2017 20:36

Ein Bericht von Poldi über seine Segelei in der kleinsten Meterklasse

Nullstart am Plauer See - geht also doch noch...
Nullstart - geht also doch noch...

Das Jahr 2017 brachte unglaublich viele neue Erfahrungen für mich. Ich habe versucht, diese in einem ausführlichen Bericht zusammenzufassen. Vielleicht bekommt ja die eine oder der andere einmal Lust, auch einmal das Segeln in dieser Klasse zu versuchen. Der Spaß ist garantiert!

Bericht der November MV und aoMV

10.11.2017 12:29

Bei der letzten Mitgliederversammlung am 5. November 2017 wurde eindrucksvoll der Mitgliederzuwachs in diesem Sommer sichtbar: Insgesamt 12 neue Mitglieder stellten sich in der Versammlung vor und bekamen die Clubnadel angesteckt und ein weiteres Eintrittsformular wurde überreicht.

Zuvor berichtete unser Sportwart über Ergebnis-Highlights im aktuellen Regattasport und dabei wurde Oliver Szymanski die Ehrennadel des Bezirkes überreicht, sowie die JSC-Ehrennadel in Silber für Anna Markfort für ihre sportlichen Erfolge angesteckt. Anna übergab bei der Gelegenheit den Mitgliedsantrag von Frederike Loewe VSaW, der Steuerfrau des gemeinsamen 470er Teams.

Bei der Ehrung langjähriger Mitglieder wurden insgesamt 4 silberne Nadeln und eine goldene Nadel überreicht. Die Jubilare bedankten sich mit einem Umtrunk.
Unter dem Tagesordnungspunkt “weitere Ehrungen“ wurde Peter Weißflog für seine jahrzehntelange Unterstützung des Sportes in finanzieller als auch sonstiger tatkräftiger Aktionen ausgezeichnet.
In der anschließenden außerordentlichen Mitgliederversammlung wurden dann für den Club wichtige Entscheidung getroffen.

Weitere Bilder in unserer Bildergalerie.

Bericht Trainingslager Herbstferien im JSC

01.11.2017 15:56

14 Kinder aus der Dienstagsgruppe (Opti B Segler) und der Donnerstagsgruppe (Opti Anfänger aus diesem Jahr) starteten in diesem Jahr motiviert in das zum ersten Mal statt findende Herbst-Trainingslager im JSC. Bei schwachen Winden stand das Thema Bootsbeherschung und der Spaß am Segeln als Abschluss der Saison im Fokus.

Samstag

Zur gleichen Zeit wurden am Slip die Kielboote gereinigt, was jedoch keinerlei Probleme verursachte. Vielen Dank an unseren Hafenmeister Jürgen Kalkmann. Der Wind war leider nicht genauso motiviert, wie unsere Segler und bließ nur sehr schwach. Bei den Anfängern wurden die Kurse weiter verfestigt. Die Opti B Segler hatten sich mehrheitlich für den Schwerpunkt Bootsbeherschung im Trainingslager entschieden. Der Schwerpunkt Starts üben bekam weniger Stimmen. Daher wurde vormittags das Segeln ohne Ruder geübt. Nachmittags war dann die Verfeinerung der 720 Grad Strafdrehung an der Reihe, damit es im Ernstfall in der Regatta so schnell als möglich erledigt ist. Hilfreich war hier wieder die vorherige Sichtung von Beispielen auf YouTube auf dem Fernseher im Jugendraum. So hatten die Kinder sofort eine Idee zur Umsetzung und diese konnte auf dem Wasser sehr schnell erfolgen. Nach dem Segeln gab es von den Eltern mitgebrachten Kuchen und geschnittenes Gemüse als After Sail Snack.

Sonntag

Der Sonntag verwöhnte uns teilweise sogar mit etwas Sonne. Am Vormittag war der Wind mit max. einer Windstärke leider wieder schwach. Die Anfänger übten das Kreuzen gegen den Wind. Die Opti B Segler das rückwärts segeln auf Vorwind Kurs. Nach dem Mittagessen frischte der Wind auf 2-3 Windstärken auf. Die Anfänger schlugen sich sehr gut. Nach anfänglicher Unsicherheit, fanden sie es dann ganz gut, wie schnell der Opti wurde. Die B Segler übten nun auf Raumwind rückwärts zu segeln incl. einer rückwärts gesegelten Halse an Tonne 2. Beim Hafenrennen durften die Anfänger den Weg von Tonne 1 zur 2 und 3 vorwärts segeln, während die Profis rückwärts segeln mussten. Als Snack gab es frische Waffeln und Obst. Zum Abschluss des Tages probierten wir mit den Kinder das Spiel 1, 2 oder 3 zur Vertiefung der theoretischen Kenntnisse aus. Die Fragen und die drei Lösungen wurden mittels einer Powerpoint Präsentation auf dem Fernseher dargestellt. Die Felder für die Antworten waren mit Tape auf dem Boden aufgeklebt. Die Kinder waren mit vollem Eifer dabei und hatten viel Spaß.

Montag

Leider war der Wind wieder nur schwach. Zusätzlich gab es den Tag über immer wieder Nieselregen. Am Vormittag übten wir extra langsames segeln auf Raumwind um bei einer äußeren Position an der Tonne nach dem Pulk um die Tonne fahren zu können. Dabei wurde der Pulk durch das Trainer Mobo simuliert. Nach dem Mittagessen fuhren wir bis in die Bucht vor Valentinswerder. Auf dem Weg dahin war der Fokus durch minimale Bewegung an Bord eine maximale Geschwindigkeit zu erreichen. Stichwort: Bewegen, wie eine Katze. In der Bucht wurden einige Wettfahrten gesegelt. Die typischen Landabdeckungen bei Westwind auf dem Weg dorthin und einiges anderes wurden dann noch mal bei der Nachbesprechung erläutert. Im Rahmen des After Sail Snacks wurde dann noch zusammen mit den Eltern auf den Geburtstag unseres stellvertretenden Jugendwart angestoßen.

Dienstag

Am Vormittag war leider fast gar kein Wind, so dass wir nach einer halben Stunde schon wieder in den Hafen zurück gekehrt sind. Die Zeit nutzten wir für einen kurzen Bootscheck, um die Boote im Winter wieder in Schuß bringen zu können. Nach dem Mittagessen war dann immerhin schwacher Wind, sodass wir noch mal eine Runde Segeln gehen konnten. Anschließend wurden dann die Boote geputzt und soweit für den Winter vorbereitet. Beim bewährten After Sail Snack ließen wie die Saison dann enden. Trotz des schwachen Windes, hatte es allen viel Spaß gemacht und wir hoffen im nächsten Segel Trainingslager an Ostern in Barth auf stärkeren Wind. Vielen Dank auch alle Eltern für die super Unterstützung bei der Betreuung an Land, für die Bereitstellung des After Sail Snacks und des Mittagessens.

Segel Sabbatical mit Baby

26.10.2017 19:12

Liebe Mitglieder,
am 24. November möchten wir Euch zu einem Erlebnisbericht der außergewöhnlichen Art einladen.

Unser Clubmitglied Sophie Heyer startete mit ihrem Freund Claas Lehmann und ihrer gemeinsamen Tochter Daphne (zu Beginn der Tour sechs Wochen alt) im Sommer 2016 in ein 14-monatiges Sabbatjahr unter Segeln.

Die Reiseroute führte bis in die Karibik und zurück.

Claas und Sophie werden am Freitag, den 24. November ab 18.30 Uhr im JSC von Ihrer Reise berichten!

Jugendseglerball

19.10.2017 10:40

Wir sind gebeten worden auf den Jugendseglerball 2017 im Segel-Club Gothia hinzuweisen.

Bocksfeldstr. 21, 13595 Berlin - Einlass 19:00

Vorverkauf nun 8 Euro, Abendkasse 10 Euro

Anmeldung siehe Plakat

Berliner Meisterschaft der 420er

18.10.2017 19:26

Am 7. und 8.Oktober war ich mit meiner Trainingsgruppe vom LLZ/Flatow-Schule beim VSaW zum Segler Haus Preis, gleichzeitig  Berliner Meisterschaft der 420er. Nach einem zweiten und zwei fünften Plätzen in den Wettfahrten 1 bis 3 waren mein Steuermann Niklas Klimke (YCBG) und ich am Samstagabend Dritter.  Nach einem weiteren fünften und einem abschließenden ersten Platz wurden wir insgesamt 3. von 37 Startern hinter Tim Gericke/Max Zoska (YCBG/SCA) und Maxime Brevart/Titus Schildhauer (SVPA). Mit dieser 16. Ranglistenregatta in 2017 ging meine Wettkampfsaison auf dem bundesweiten Platz 6 in der U16-Rangliste zu Ende. Nun geht’s weiter mit wöchentlich vier Mal Training auf dem Müggelsee und dem letzten Trainingslager in den Ferien.

Elias Falke, 420er GER 56153

Kehrausregatta 2017

27.09.2017 20:49

Fünf Opti-B Segler verbrachten das letzte Wochenende bei Dahme Jacht Club am Seddinsee zur Kehrausregatta. Insgesamt 61 Optisegler traten an und verbrachten gemeinsam einige Zeit mit dem Warten auf Wind.

Angesetzt waren sechs Wettfahrten, von denen wir am Samstag nach einer kurzen Startverschiebung auch vier schafften. Die Einzelergebnisse waren sehr bunt durchmischt und Oskar ersegelte in der 3. Wft sogar einen fünften Platz. Erkenntnis des Tages: Wir können definitiv schon vorne mitsegeln, alles was es braucht sind ein guter Start und dann konzentriertes Segeln. Denn immer mehr aus dem Training wird inzwischen auch bei Regatten gekonnt umgesetzt.

Am Ende des Tages gab es dann noch ein sehr leckeres Abendessen und Kuchen im Dahme Yacht Club.

Am Sonntag standen wir pünktlich um 8 Uhr auf dem Gelände des Dahme Jacht Clubs. Dicke Nebelschaden hängen noch über dem See. Sie verziehen sich zwar langsam, aber die Windvorhersage sieht sehr schlecht aus: Startverschiebung auf dem Land. Nach einer kleinen Theorieeinheit widmeten wir uns daher den Kartenspielen, die wir voraussichtlich mitgebracht hatten. Auch hier wurden wir wieder mit Kuchen und Obst verwöhnt.

Um 12 Uhr dann die Entscheidung:  Keine weiteren Wettfahrten mehr. Schnell wurden die Boote abgebaut und verladen und dann ging es zur Siegerehrung.

Nele erreichte den 61. Platz, Ben den 46., Oskar ersegelte den 43. Platz, Moritz den 39. Und Adrian belegte den 33. Platz.

Ein herzliches Dankeschön geht an den Dahme Jacht Club für ihre gute Organisation und die große Gastfreundschaft. Wir hatten ein schönes Wochenende! Wenn auch die Saison für uns noch nicht ausgekehrt ist, zwei Regatten stehen der Dienstagsgruppe in ihrer ersten Regattasaison noch bevor.

Opti-B Sommertrainingslager

03.09.2017 16:18

Montag
Start des Trainingslagers war um 9 Uhr. Es nahmen 18 Kinder teil. Verstärkung bekam die Gruppe durch zwei Segler der Bezirksgruppe und zwei Geschwisterkinder aus der Anfängergruppe. Da kein Wind war, nutzen wir die Zeit sehr ausgiebig um ein wirklich schönes Gruppenbild zu erstellen (Anm.: folgt bald neben diesem Bericht). Danach wurde aus Langeweile der Jugendraum etwas aufgeräumt und umgestaltet. Alle packten mit an, unter anderem bei der Videokassetten-Entsorgungs-Staffel. Per Staffellauf mussten von zwei Mannschaften zwei gleich hohe Stapel Videokassetten vom Jugendraum im Müllcontainer entsorgt werden. Danach wurde in einem kurzen Theorieblock mit Video die Rollwende eingeführt. Als etwas Wind kam, konnten wir vormittags auch noch kurz die ersten Rollwenden auf dem Wasser ausprobieren.
Nach dem Mittagessen war der Wind zwar immer noch nicht traumhaft aber ausreichend um weitere Rollwenden zu üben. Abgeschlossen wurde die Wassereinheit mit einem Hafenrennen. Die aufgenommen Rollwenden wurden in der Nachbesprechung zusammen analysiert. Nach dem Baden gab es dann noch Eis.

Dienstag
Der Dienstag empfing uns mit Sonne und wunderbaren Wind von 2-3 Windstärken. Am Vormittag wurden die Rollwenden weiter verfestigt. Nach dem Mittagessen wurde die Theorie zum Start wiederholt und das Video des Starts des Hafenrennens von gestern gezeigt. Ausserdem wurde noch strittige Vorfahrtsituationen vom Vormittag in der Gruppe besprochen und geklärt. Erkenntnis: Am Startschiff gibt es keinen Bahnmarkenraum. Im Anschluss wurde das theoretische Wissen auf dem Wasser in die Tat umgesetzt. Anstatt einer Startbahnmarke gab es gleich drei. Vor jedem Start wurde angesagt, welche Startbahnmarke zu verwenden war. Die Einheit endet wieder mit einem Hafenrennen. Statt Nachbesprechung gab es Baden, frische Waffeln und Eis.

Mittwoch
Sonne und toller Wind mit 3 Windstärken lachten uns am Morgen an. Am Vormittag wurden zu Anfang weiter die Rollwenden verfestigt. Danach folgte das Segeln des Optis ohne Ruder durch Gewichtsverlagerung und Einstellung des Segels und zwei kurze Wettfahrten.
Nach dem Mittagessen und einer Pause folgte die Theorie zur Kreuz. Streckbug und Holebug wurden ausgiebig besprochen. Weiterhin wurde besprochen, wie ich auf Vorwind durch eine einfache Halse vom ausweichpflichtigen Boot ganz einfach zum Wegerechtsboot in Lee werde. Auf dem Wasser begann das Training mit einem kleinen Manöver-Dreieck. Mit den 16 Schiffen kam es zu sehr häufig zu realistischen Situationen an den Tonnen. Danach folgten vier kurze Wettfahrten. Ziel war es die bessere Seite der Startlinie heraus zu finden und mit einer Landpeilung zu starten. Der krönende Abschluss war an diesem Tag neben dem obligatorischen Schwimmen mit den Surfbrettern das tolle Kuchenbuffet der Eltern.

Donnerstag
Wir starteten am Morgen mit einem kurzen Block Theorie zur Taktik auf dem Vorwind-Kurs. Danach ging es aufs Wasser bei 1-2 Windstärken. Nach einem kleinen Up-And-Down-Kurs zum warm werden und dem Üben der Tonnenrundung an Tonne 3 waren wieder Starts mit kurzen Regatten angesagt.
Nach einem köstlichen Grillbuffet zum Mittag hatte der Wind auf schöne 4-5 Windstärken aufgefrischt. Nach einer kurzen Videoauswertung ging es wieder auf Wasser. Leider nahm der Wind nach der Regenfronten stark ab, dafür waren wir jetzt alle ordentlich nass geworden. Die Tonnen Rundung an Tonne 3 wurde mit einem kleinen Manöver-Dreieck verfestigt. Wir merken uns, der Regattasegler will bei der Tonnenrundung immer nach innen! Nach zwei kurzen Wettfahrten ging es dann wieder zurück in den Hafen und wir genossen den After-Sail-Snack.

Freitag
Zum Ende des Trainingslagers ging alles etwas gemütlicher zu. Am Morgen wurde noch der Segeltrimm des einen oder anderen Bootes optimiert. Nach einer kurzen Besprechung ging es dann aufs Wasser. Geübt wurden Rollwenden und die Rundung an Tonne 3 mit einem kleinen Manöver-Dreieck. Auch Rollwenden mit zwei Joersfeldern im Opti waren kein Problem :-). Nach dem Mittagessen wurden dann in Ruhe die Optis abgebaut oder für die Karl Lehmann Regatta am Müggelsee verladen.
Alle Kinder hatten viel Spaß und machen nun tolle Rollwenden, um nun auch standesgemäß bei den ersten Regatten in Opti B auf der Regattapiste auftreten zu können. Zusätzlich sind sie durch die Teilnahme von Erik und Valerian nun auf das Auftreten von gestanden Opti B Seglern sehr gut vorbereitet.
Wir danken allen helfenden Elternhänden für das Mittagessen, den After-Sail-Snack und die Unterstützung an Land als Onshore Solution Team.

Glücksburg – Abschlussevent der Saison

25.08.2017 12:23

Der 5.Spieltag der Deutschen Segel-Bundesliga fand dieses Jahr im schon aus der Qualifikation bekannten Glücksburg auf der Flensburger Förde  statt. Aus unserem Team gingen Oli, Timo, Felix und Christoph an den Start. Erstmals reisten wir auch mit einer Onshore-Crew an. Daniel Schwarze ist mit hochgereist und unterstützte uns an Land. Auch das Geschehen auf dem Wasser wurde von Daniel verfolgt, professioneller als andere Schaulustige, mit Fernglas und Klappstuhl. Zudem stellte er unsere Essensversorgung sicher, wir sind ihm für alles sehr dankbar.

Der erste Wettfahrttag bescherte uns bis zum frühen Nachmittag mittelstarken ablandigen Wind und flaches Wasser. Bei diesen Bedingungen ersegelten wir zwei mittige Plätze. Danach frischte der Wind auf und uns gelangen zwei Siege in den Wettfahrten drei und vier. Es folgte eine kurze Startverschiebung und ein schwächerer Wind aus Nordost, der in der Flensburger Förde die Wellen schrumpfen lies. Wir beendeten den Tag mit zwei moderaten Platzierungen und lagen im Ergebnis auf einem mittigen Platz. Für den nächsten Tag war mehr Wind voraus gesagt, daher absolvierten wir einen intensiven Leistungsschlaf um optimal in den zweiten Wettfahrttag zu starten.

Der Samstag startete mit Starkregen, immer wieder gefolgt von einigen Sonnenstrahlen. Ähnlich verhielt es sich mit dem Wind. Jede Wettfahrt bot eine breite Palette an Windstärken. Wir konnten die Wolkenfelder gut deuten und starteten die Aufholjagd auf die vorderen Plätze. Im zehnten Rennen, dem vierten Rennen des Tages, brach in guter Position ein Schäkel am Vorstag. Wir konnten die Wettfahrt nicht beenden, und bekamen eine Wiedergutmachung für dieses Rennen. Am Abend lagen wir in der Tabelle auf einem guten siebten Platz, uns war klar, da ist noch Luft nach oben! Wir ließen den Tag beim vom FSC zubereiteten Spanferkel ausklingen.

Der letzte Tag begann wie die Vorherigen, kaum steigt man aufs Schlauchboot und fährt raus, Starkregen... Doch davon ließen wir uns nicht beeindrucken und starteten mit einem Sieg in den Tag. Wir kämpften uns mit jedem Rennen weiter an die Tabellenspitze, am Ende reichte es für einen knappen vierten Platz im Event. Es fehlten nur 3,7 Punkte zum Gesamtsieg, den sich die Lokalmatadoren vom FSC sicherten. Zur Siegerehrung ließ sich dann auch noch die Sonne blicken, sodass wir bei bestem Wetter packen und abreisen konnten.

Damit war die diesjährige Bundesliga Saison der zweiten Liga beendet. In der Gesamtwertung belegen wir den 7. Platz von 18 Vereinen, als bester Berliner Zweitliga Verein.

Dieses Jahr in den fünf Events angetreten sind:

  • Cynthia „Rudi“ Sassenroth
  • Daniel Schwarze
  • Felix Leupold
  • Jeronimo Landauer
  • Timo Chorrosch
  • Oliver Szymanski
  • Christoph Cornelius

Auch mittrainiert hat Daniel Frost, der aus familiären Gründen leider an keinem Event teilnehmen konnte.

Wir möchten uns bei allen Verantwortlichen und Förderern im JSC bedanken die uns diese Saison ermöglicht haben. Ein besonderer Dank geht an Hartmut, der uns vor, während, und nach jedem Event zur Seite stand. 

Wir freuen uns auf die nächste Saison, welche wieder mit einem Trainingslager über Ostern am Gardasee starten wird.

Euer JSC-Bundesliga Team

Breaking News: JSC in Glückburg auf Platz 4

20.08.2017 16:03

Eine spannende Segelbundesliga Saison 2017 wurde in Glücksburg erfolgreich abgeschlossen. Das J70-JSC-Team erreichte bei der 5. Regattaserie in Glückburg den 4. Platz von 18 Vereinen.
Damit konnte der JSC nach den Regatten in Prien, Lindau, Warnemünde, Travemünde und nun Glücksburg im Gesamtklassement den 7. Platz als bester Berliner Verein in der 2.DSBL ersegeln.
Große Begeisterung !
Der JSC ist stolz auf die 8 Seglerinnen und Segler die diesen Erfolg ermöglichten!

In Kürze hier mehr.

Warnemünder Woche

14.08.2017 21:09

Der Joersfelder Segel-Club war auch dieses Jahr wieder in der ersten Juliwoche Mitausrichter der Warnemünder Woche. Auf dem Plan standen in diesem Jahr der Eurocup der Laser Radial und die Europameisterschaft der 505er unter der Leitung der Wettfahrtleiter Svenja und Hartmut.

Bereits Wochen zuvor wurde sich gründlich auf die Veranstaltung vorbereitet. Es wurde u.a. das Material gesichtet und verstaut, die Auswertung vorbereitet, die Motorboote nochmal durchgecheckt, in Zusammenarbeit mit den Klassenvereinigungen Kurse und Abläufe besprochen und die Teameinteilung optimiert. Insgesamt waren wieder über 20 Joersfelder und Freunde für die Warnemünder Woche in der Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung aktiv.

In Warnemünde angekommen wurde von den fleißigen Joersfeldern, die schon Donnerstag angereist waren, das Material auf Start-, Zielschiff und die Motorboote verteilt – die meiste Zeit davon bei strömenden Regen. Am Samstag starteten die Wettfahrten der Laser dann unter schwierigen Bedingungen. Durch nicht zu vernachlässigen Strom, der 90° zum Wind kam, war das Startlinie legen, peilen und starten für die Segler nicht leicht, sodass viele Startversuche bei den Jungs mit „black flag“ und allgemeinem Rückruf endeten. Das Radialfeld war in zwei Gruppen – Jungs (ca. 80 Starter) und Mädchen (ca. 40 Starterinnen) – aufgeteilt. Schlussendlich standen bei den Mädchen zwei Wettfahrten und bei den Jungs nur eine Wettfahrt am Ende des Tages auf der Ergebnisliste. An den folgenden zwei Tagen konnten bei teils frischem Westwind alle geplanten Wettfahrten gesegelt werden. Trotz des auffrischenden Windes am Montagabend konnte ein Teil der JSC-Crew noch eine Fahrt auf dem Seenotretter erleben. Wir danken der DGzRS herzlich für diese Möglichkeit und das tolle Erlebnis! Am Dienstag war der Wind dann so stark, dass der Hafen von den Jollen nicht verlassen wurde und die Wettfahrten gegen Mittag mit „AP über Alpha“ abgebrochen wurden. Bei der anschließenden Siegerehrung wurden alle Preisträger der Gesamt- und Unterwertungen geehrt und auch das Joersfelder Team schloss diesen Teil der Veranstaltung zufrieden und fröhlich mit einem Gruppenfoto auf dem Siegerpodest ab.

Am Mittwoch verließ uns dann ein Teil der Mannschaft wieder Richtung Berlin, da bei den Lasern durch den Trapezkurs mit vielen Tonne und das zusätzliche Zielschiff immer mehr Helfer gebraucht werden als bei den 505ern. Die Europameisterschaft der 505er startete dann auch quasi schon direkt am Mittwoch mit der Vermessung der Boote, bei der auch die Joersfelder mit anpackten und fleißig Vermessungssticker auf Rigg, Mast und Teile des Rumpfes verteilten. Die Wettfahrten starteten dann am Donnerstag mit dem für die 505er typischen Pfadfinderstart, bei dem ein zuvor ausgewähltes Boot von einer Tonne weg auf Steuerbord kreuzt, während alle anderen Boote zwischen diesem Boot und der Tonne hindurchfahren und damit starten. Ein Motorboot der Wettfahrtleitung fährt dabei hinter dem „Pfadfinder“ hinterher um das Boot vor Kollisionen zu schützen und den korrekten Start aller Boote zu überwachen. Beide geplanten Wettfahrten konnten am Donnerstag gesegelt werden. Am Freitag war leider den ganzen Tag über zu wenig Wind, sodass keine Wettfahrten dazu kamen. Der Samstag startete pünktlich mit einer Wettfahrt, nach der wir allerdings wieder auf Wind warten mussten und erst gegen 16:30Uhr eine zweite Tageswettfahrt starten konnten. Die anschließenden Championship-Party wurde also etwas nach hinten verschoben und endete dafür aber mit einem grandiosen Sonnenuntergang am Strand. Am letzten Tag, dem Sonntag, waren alle voller Motivation noch weitere Wettfahrten zu segeln, leider wollte der Wind wieder nicht recht und flaute nach anfänglichen 10kn sehr schnell auf „nicht mehr segelbar“ ab und drehte zudem munter um 40° hin- und her. Nach einigen Stunden des Wartens auf dem Wasser und Auf-Wind-Hoffens wurde die Europameisterschaft mit „AP über Alpha“ beendet und die Brüder Bojsen-Möller aus Dänemark standen als neue Europameister fest. Mit der Siegerehrung der 505er ging dann auch die Warnemünder Woche für die Joersfelder zu Ende und wir blicken auch in diesem Jahr wieder zufrieden auf die 10 Tage zurück, die immer sehr anstrengend sind, aber am Ende dann doch einfach auch wahnsinnig viel Spaß machen in Zusammenarbeit mit den anderen Vereinen, den Seglern und allen beteiligten Joersfeldern! Zurück in Berlin bleibt jetzt nur noch das Aufräumen, Reinigen und Sortieren des ganzen Materials, sodass alles wieder an seinen Platz zurück kommt und für die JSC-Regatten und die nächste Warnemünder Woche zur Verfügung steht.

 

Bilder gibt es hier in der Galerie oder auf www.seglerbilder.de

 

Tegel-Trophy für J/70

09.08.2017 13:44

SBL-Training auf dem Tegeler Revier

Die Tegel-Trophy am 29./30.Juli war als RL-Regatta für die J70 Klasse ausgeschrieben, 5 Mannschaften hatten nur gemeldet. Somit erhielt die Trophy den Status einer „verbandsoffenen Regatta“.
Zur Freude des Veranstalters reisten Crews aus einem weitem Umkreis an:
Der Yachtclub Möhnesee, der Schaumburg-Lippische Seglerverein und die Segler-Vereinigung Altona-Oevelgönne aus Hamburg schickten ihre Mannschaften nach Tegel. Ergänzt wurde das Starterfeld mit Berliner Booten vom Klub am Rupenhorn und dem Joersfelder Segel Club.
Alle Seglerinnen und Segler waren sehr motiviert und sprachen sich für die Durchführung der Regatta aus. Wettfahrtleiter Hartmut Oback kündigte Wettfahrten in Anlehnung an das SBL-Format an, dh. short races, up and down und 10 Wettfahrten.
Das Tegeler Revier zeigte sich in Bestform, 8-18 kn und Süd–Südwest Windrichtung so dass lange Kreuzschenkel ausgelegt werden konnten.
Die JSC Wettfahrt-Crew legte die Bahnen optimal aus, reagierte auf Winddreher mit Charly und zeigte übers Wochenende alle Signalflaggen außer „Black“, aber „U”!
Die Regattafreaks zeigten nach anfänglichen kleinen Manöver–Problemen J70-Segeln vom Feinsten. Auch der Ehrgeiz war an den Gate-Rundungen akustisch nicht zu überhören. Die Fotoserie unter www.seglerbilder.de sagt mehr als alle Worte. Erschöpft aber happy landeten die Crews nach 7 Wettfahrten am Samstag im JSC zum after sailing an. (der Vorschlag des WL noch eine 8. Wf zu starten wurde strikt abgelehnt)
Am Sonntag konnte auch bei besten Bedingungen die Wettfahrtserie abgeschlossen werden.
Bei der Siegerehrung, jede Crew erhielt einen Glaspokal, stand nicht nur die Platzierung im Vordergrund, sondern die Akteure zeigten sich erfreut über diese „Trainingsmöglichkeiten” unter SBL-Bedingungen. Der Dank des WL ging insbesondere an unsere Gäste aus den anderen Bundesländern für die doch weiten Anreisen und an die JSC-Wettfahrtcrew für ihr fehlerloses Agieren auf der Piste.
Aufgrund der positiven Resonanz der Regattafreaks werden wir auch in 2018 die Tegel-Trophy ausschreiben!

Euer JSC-Team

Weitere Bilder unter seglerbilder.de

Ergebnisliste