Joersfelder Nachrichten

Aktuelles vom Sport

17.07.2017 19:35

Das 470er Damenteam Frederike Löwe (VSaW) und Anna Markfort (JSC) waren bei den World Championships in Thessaloniki- Griechenland am Start. In ihrer ersten Segelsaison nach den Juniorenjahren war in Griechenland der erste Test im Feld der 470–Weltelite. 61 Teams aus 26 Nationen und 5 Kontinenten segelten in 11 Wettfahrten bei akzeptablen Windbedingungen die Weltmeisterschaft aus.
Frederike und Anna belegten mit ihrem 470er „Berliner Bär„ einen hervorragenden 15. Platz  und waren damit bestes deutsches Team. Dies war auch eine freudige Überraschung zur Feier unseres 110- jährigen Clubgeburtstages. Der JSC gratuliert recht herzlich!

Vom 14. – 16.07.2017 richtete der Grömitzer Segel–Club die J24 German Open 2017 auf dem Revier Lübecker Bucht aus. Aus unserer JSC J70/J24 Crew waren Cynthia Sassenroth, Jeronimo Landauer,Felix Leupold und Daniel Schwarze mit der „JJone“ am Start.
20 deutsche Mannschaften ermittelten in 9 Wettfahrten den German Open Sieger. Bei Windbedingungen über die volle Bandbreite und wechselnd Sonne und Regen kämpften letztendlich 4 Crews mit geringen Punkteabständen um den Sieg. Das JSC – Team erreichte in der Endabrechnung einen hervorragenden 2. Platz.

Glückwünsche an die erfolgreiche Seglerin und erfolgreichen Segler! Unser Glückwunsch geht natürlich auch an den siegreichen Verein Regatta Vereinigung Elbe mit Peer Kock an der Pinne.

110 Jahre Joersfelder Segel-Club

17.07.2017 18:20

Einen herrlichen Segelsamstag verbrachten die Joersfelder anlässlich des Jubiläums zum 110jährigen Geburtstag des Joersfelder Segel-Clubs. Der Club hatte zur 3. Clubwettfahrt eingeladen, die auch gleichzeitig die diesjährige Handi-Cup-Regatta war, sowie eine Optimisten-Wettfahrt durchgeführt, die der Einstieg in eine neue Serie von Optimisten-Anfänger-Regatten sein soll. Als besonderes Ereignis wurden die Eltern der Opti-Kids eingeladen, sich auf die Schiffe der startenden Clubmitglieder verlosen zu lassen, was auch sehr rege angenommen wurde.

So starteten bei bestem Segelwetter 9 Clubboote (es hätten gerne auch mehr sein können) und 9 Optimisten zum sportlichen Wettkampf auf dem See. Zusätzlich zum seglerischen Wettstreit gab es ein Quiz mit Fragen aus der 110jährigen Geschichte des Joersfelder Segel-Clubs und Landaufgaben zu lösen, um den Handi-Cup-Preis zu gewinnen. Die Kameraden stöhnten zunächst über die Schwere der Fragen, aber am Ende wurden doch über 90% der Fragen richtig beantwortet – eventuell durch geschicktes Hinzuziehen der elektronischen Medien, was ja nicht explizit ausgeschossen war.

Nach den Wettfahrten und den Handi-Cup-Aufgaben wurden unter dem Flaggenmast sowohl der Club als auch 3 Jubilare für in Summe ganze 175 Jahre Clubmitgliedschaft geehrt: Wolfgang Funcke und Peter Koch für jeweils 50 Jahre JSC und Werner Richter sogar für 75 Jahre JSC.

Anschließend übergab die Jugendabteilung den jüngst gewonnenen Kokosnuss-Cup, den die Joersfelder Opti-Kids als bester Club für den Joersfelder Segel-Club gewonnen hatten. Der erste Vorsitzende bedankte sich sehr erfreut bei allen Opti-Segler per Handschlag. Sehr lobend wurde gesehen, dass sowohl die aktiven Opti-Segler, als auch deren Eltern alle im einheitlichen JSC-Outfit erschienen waren.

Abschließend führte unser Sportwart, Hartmut Oback, die Siegerehrung für die Großen und die Kleinen durch. Leider erwischte uns unmittelbar danach ein heftiger Regenschauer, so dass die Seglergemeinschaft ins Clubhaus flüchten musste. Aber das tat der Stimmung aber keinen Abbruch, und alle feierten weiter, nur kurz unterbrochen durch die Siegerehrung für die Handi-Cup-Wertung, deren erster Platz an das Segel-Team mit Skipper Swen Froemming ging. Insgesamt ein toller Segeltag, der Jung, Alt und auch die eingeladenen Eltern zusammengebracht hat, auf dass wir solche tollen Ereignisse viel öfter durchführen.

Die Joersfelder erweisen Wolfgang Koenig die letzte Ehre

07.07.2017 16:15

Bei der heutigen seemännischen Urnenbeisetzung von Wolfgang Koenig vor Warnemünde erweisen die zur Warnemünder Woche anwesenden Joersfelder dem Verstorbenen die letzte Ehre. Mit zwei Schlauchbooten und gehisstem JSC-Standern bildeten sie ein Ehrengeleit für das Beisetzungsschiff "Undine". 

Die JSC-Crew 2.DSBL berichtet von Warnemünde

07.07.2017 13:22

Nach Lindau ging es Schlag auf Schlag weiter:

Im Rahmen der Warnemünder Woche kämpften die 18 Zweitligisten vom 01. – 03. Juli vor Warnemünde  um die nächsten Punkte in der engen Liga-Gesamttabelle. Wie auch wir, das Team vom Joersfelder Segel Club.
Am Samstag, dem ersten Wettfahrttag, zeigte sich die Ostsee nicht von ihrer schönsten Seite. Mittlerer Wind bei starker Welle und Regen.  Bei diesen Bedingungen fuhren wir unsere ersten fünf Rennen, und lagen am Ende des Tages auf Platz 8. Wir hofften auf stärkeren Wind an den folgenden Tagen, und genau das trat ein.
 
Am Sonntag, dem zweiten Wettfahrttag,  hatte der Regen nachgelassen und der Wind zugenommen, perfekte Bedingungen für uns!
In Rennen 6-11 ersegelten wir 3 erste- und 3 zweite Plätze, was uns zwischenzeitig die Führung brachte. Gegen Abend am Sonntag wurde trotz Wind über 25 Knoten das Flight 12 gestartet. Durch einen Frühstart und ein missratenes Genacker Setzmanöver beendeten wir das Rennen auf Platz fünf.
Nur den Duisburger Yacht Club erwischte es noch härter. In Folge eines Ausweichmanövers brach der Mast und das Boot drohte zu sinken. Doch durch den tatkräftigen Einsatz von unter anderem Max-Leopold Käther, der beim Event als Wasserschiedsrichter eingesetzt war, konnte das Boot geborgen werden und war am darauffolgenden Morgen wieder segelbar. Zum Glück, denn am nächsten Tag mussten wir noch zwei Rennen auf dem „U-Boot“ absolvieren.
 
Im Ergebnis standen wir nach zwei Tagen und zwölf Wettfahrten auf dem zweiten Gesamtplatz, punktgleich mit dem erstplatzierten Flensburger Segel Club.
Die Anspannung am Montag, dem letzten Wettfahrttag, war somit besonders hoch. Die folgenden 3 Wettfahrten waren für uns die wichtigsten des Wochenendes.
Im Rennen 13 ersegelten wir bei sehr kräftigem Wind einen zweiten Platz. In der nächsten Wettfahrt warf uns eine Entscheidung der Jury zwischenzeitlich auf den sechsten Platz zurück, im Rennen konnten wir uns jedoch wieder auf einen guten vierten Platz retten.
Vor dem letzten Rennen der Serie lagen wir mit einem Punkt Vorsprung in Führung vor dem Akademischen Segelverein Warnemünde. Somit reichte ein erster Platz im Rennen aus, um den Sieg vorzeitig zu sichern.
Nach einer Startkreuz mit zahlreichen Drehern und Böen erreichten wir Tonne 1 als Dritter. Auf der nächsten Kreuz segelten wir auf Platz eins vor und bauten auf dem darauf folgenden Downwind den Vorsprung aus, sodass wir mit Vorsprung das Ziel erreichten.
Kurze Zeit später an Land hatten wir dann die Gewissheit: Wir haben das Event gewonnen!
Auf dem zweiten Platz folgte der Akademische Segelverein Warnemünde, auf dem dritten Platz die Seglervereinigung Itzehoe.
Unterm Strich lässt sich festhalten: Wir konnten uns nach einem etwas holprigen Beginn am Chiemsee immer weiter verbessern. Mit dem 1. Platz rutschen wir in der Tabelle abermals vier Plätze nach oben, auf den 7.Platz.  Nun sind wir weit entfernt von den Abstiegsplätzen 13-18, aber erstmals in Reichweite der Aufstiegsplätze 1-4.
Dieses Jahr sind noch zwei Events, in Travemünde und Glücksburg zu absolvieren. Wir hoffen dass wir dort an den Erfolg anknüpfen können, um am Ende der Saison noch weiter oben in der Tabelle zu stehen.
Besonders bedanken möchten wir uns bei allen Joersfeldern vor Ort, die zwar mit der Ausrichtung der Warnemünder Woche beschäftigt waren, uns aber dennoch bestmöglicht motiviert, versorgt und unterstützt haben. Ohne euch wäre das nicht möglich gewesen, danke!
Segelndes Team: Daniel Schwarze, Timo Chorrosch, Jeronimo Landauer, Christoph Cornelius

JSC-Segler aktiv bei den "60 Seemeilen von Berlin"

06.07.2017 09:40

Am 16. Juni war es wieder so weit.  Die 60 Seemeilen von Berlin standen an.
Vom JSC hatte die „Challenger“ mit Vorschoter Volker Gebauer und Skipper Torsten Kuhr gemeldet.
Es waren 48 Boote am Start, der um 17.00 Uhr vor dem Strandbad Wannsee erfolgte. Gesegelt wurde wie immer durch die Nacht, die diesmal sternenklar war. Romantik kam allerdings nicht auf, denn die Bedingungen waren herausfordernd. Der Start erfolgte bei 6 Bft in Böen 8 Bft und der Wind stand die Nacht durch zwischen 5 bis 7 Bft. Langeweile kam also nicht auf. Die Challenger schaffte die Distanz in einer Zeit 10.56.09 und belegte Platz 26. Da ist noch Luft nach oben. Die Organisation durch den PYC war hervorragend, die Betonnung der Flachs wurde beleuchtet und die Wendemarken mit roten Blicklichtern und Tonnenbooten versehen.
Diesmal eine super Regatta und sehr zu empfehlen.

JSC beim 2.DSBL-Event auf Platz 1

03.07.2017 22:18

Vom 30.6. bis 3.7. wurde der dritte Spieltag der 2. Segel-Bundesliga in Warnemünde ausgesegelt. Für die 18 Teams herrschten anspruchsvolle Bedingungen: Konstante Winde mit durchschnittlich 18-20 Knoten und zeitweise anderthalb bis zwei Meter Welle. Nach 45 engen Kopf-an-Kopf-Rennen und einer Entscheidung über Sieg oder Niederlage, die erst im letzten Rennen fiel, ging am Ende der Joersfelder Segel-Club als Gewinner hervor. Nur zwei Punkte trennen das Joersfelder Team Christoph Cornelius, Timo Chorrosch, Jeronimo Landauer und Daniel Schwarze vom Lokalmatador, dem Akademische Segelverein Warnemünde. „Wir hatten ein perfektes Event hier in Warnemünde. Es war so spannend und wir wussten bis zum Schluss nicht, ob es für Platz eins reichte. Umso größer war die Freude an Land über den Sieg“, sagte ein euphorischer Timo Chorrosch vom JSC.

 

Im Gesamtranking aller drei bisherigen Events klettert der JSC, der frisch in die zweite Liga aufgestiegen ist, auf Tabellenplatz 7 (Platz 15 in Prien am Chiemsee, Platz 7 in Lindau am Bodensee, Platz 1 in Warnmünde).

470er-Duo Loewe/Markfort gewinnt Kieler Woche

27.06.2017 07:10

Wir freuen uns sehr berichten zu dürfen, dass Anna Markfort und Frederike  Loewe die Kieler Woche gewonnen haben. Wir zitieren hier aus der Pressemeldung des DSV:

Ihren ersten Kieler-Woche-Sieg in den olympischen Klassen feierten am Sonntag die Berliner 470er-Seglerinnen Frederike Loewe und Anna Markfort (Verein Seglerhaus am Wannsee und Joersfelder Segel-Club). „Wir hatten davon geträumt, aber es nicht zu glauben gewagt. Wir sind wirklich sehr, sehr zufrieden. Ein Schlüssel zum Erfolg war unsere gute Bootsgeschwindigkeit“, sagte Steuerfrau Frederike Loewe. Die Crew konnte sich mit Rang zwei im Medaillenfinale noch an den zuvor führenden Polinnen Agnieszka Skrzypulec und Irmina Mrózek vorbei schieben und ihrem Heimatverein im 150. Jubiläumsjahr mit dem Kieler-Woche-Sieg ein schönes Geschenk überbringen. Den deutschen Doppel-Erfolg bei den 470er-Frauen machten als Dritte Fabienne Oster und Anastasiya Krasko vom Norddeutschen Regatta Verein perfekt.

Wir graturlieren von hier aus beiden und wünschen weiterhin recht viel sportlichen Erfolg!

Bericht TSC-JSC-Cup

15.06.2017 13:37

pokal

RIVALITAS CERTAMINE NON ANIMAE!

Frei übersetzt: Möge Rivalität bei unseren Regatten herrschen, aber nicht in unseren Herzen! Unter diesem Motto wurde am 10.06.17 wurde die erste Auflage des TSC-JSC-Cups ausgesegelt. Gastgeber der Auftaktveranstaltung war der JSC und es wurden zwei Wettfahrten auf der Oberhavel unter der kombinierten Wettfahrtleitung von Jessica Jürgens (TSC) und Svenja Ehrmann (JSC) gesegelt.

Pümktlich um 11 Uhr wurde die ersten beiden Gruppen aufs Feld geschickt. Kleine Probleme mit dem Startschiff führten dazu, dass das Startschiff ins Regattagebiet geschleppt wurden muss, aber davon lassen wir uns ja nicht aufhalten. Es wurde also in drei Gruppen gestartet (Yardstick > 115, <= 114 und Regattaboote). Insgesamt waren 21 Schiffe am Start - 7 aus dem TSC und 14 aus dem JSC.

Der Wind verlangte den Seglern alles ab, mal böig und stark, mal kaum vorhanden - und dabei immer drehend. Es war also anspruchsvolles Segeln in den ersten drei Runden gefragt. Nachdem alle aus der ersten Wettfahrt im Ziel waren, ging es auch schon in die 2. Wettfahrt - diesmal nur mit zwei Runden. Nachdem alle Segler erfolgreich ins Ziel kamen wurde wieder Kurs auf den JSC genommen. Auch hierbei musste das Startschiff geschleppt werden, aber das ist eine andere Geschichte... Herr Balkow und Frau Kuczay erwarteten schon alle Segler mit dem angeheiztem Grill und kühlen Getränken.

Bei der Siegehrung wurde zunächst von den zwei ersten Vorsitzenden die Stiftungsurkunde des Cups unterzeichnet, nachdem Kai Jürgens (TSC) sie mit feierlicher Stimme allen Anwesenden vorgetragen hatte. Jessica und Svenja überreichten im Anschluss den Siegern der Gruppen die Pokale. Gesamtsieger aller Teilnehmer wurde ebenfalls Ingo Lochmann

Gruppe 1 - Uwe Held (Mermaid 27), JSC

Gruppe 2 - Hans-Jürgen Willing (X-34), TSC
                Gisela Willing
                Siegried Rabensdorf
                Wolfgang Rabensdorf
                Christian Ladewig
                Winfried Falkenberg

Gruppe 3/ - Ingo Lochmann (Platu 25), JSC
Gesamt       Matthias Krüger
                  Susi Krüger
                  Thomas Hölz

(Leider wurde eine YS-Korrektur bei der Auswertung übersehen, sodass in der Gruppe 2 der Siegerpokal im TSC noch einmal den Besitzer im Nachhinein wechseln musste.)

Nun galt es noch zu bestimmen, welcher Verein denn den liebevoll hergerichteten Pokal in diesem ersten Jahr gewonnen hatte. Hierzu wurden die Platzierungen von 2/3 der bestplatzierten Schiffe jedes Vereins (gemessen an der kleineren Meldezahl beider Vereine) addiert und somit der Sieger bestimmt. Die erste Auflage des TSC-JSC-Cups konnte der JSC mit 20 zu 35 Punkten für sich entscheiden. Somit überreichte der Sportwart vom TSC, Jens Lübeck, dem Sportwart vom JSC, Hartmut Oback, feierlich den Wanderpokal.

Alle waren sich einig, dass es eine tolle und gelungene Veranstaltung war und sich daraus eine hoffentlich langjährige Tradition entwickeln wird. Wir freuen uns schon darauf, nächstes Jahr im TSC Gast zu sein und zu versuchen den Cup zu verteidigen!

Bilder der Veranstaltung können in der Galerie betrachtet werden. Alle Ergebnisse sind hier veröffentlicht.

 

Bericht von der Segel-Bundesliga in Lindau

12.06.2017 16:41

Der Joersfelder Segel Club segelt auf die vorderen Plätze der 2. Segelbundesliga

Wann: 25.05.-27.05.2017 Team: Christoph Cornelius, Cynthia Sassenroth, Timo Chorrosch, Daniel Schwarze

Der Bodensee präsentierte sich uns am ersten Segeltag mit viel Sonne, klarem Wasser, dem Alpenpanorama am anderen Ufer des Sees und vor allem eins: mit Wind! Bedingungen, die wir vom Chiemsee, dem ersten Segel Event in diesem Format, nicht kannten. Dort hatte es nämlich am ersten Tag 7cm Neuschnee gegeben, die Temperaturen lagen kurz über null Grad und der Wind ließ sich auch nur sporadisch blicken. In Lindau hingegen hatten wir perfekte Bedingungen bei denen wir mit fein abgestimmten Manövern und einer geschickten Taktik angreifen konnten. Erfreulicherweise geschah dies am ersten Segeltag des 2. Bundesliga Events in Lindau am vergangenen Donnerstag, bei dem wir mit einem ersten Platz, einen großartigen Einstieg in die Serie ersegelt haben. Wie befreit segelten wir im weiteren Tagesverlauf die Einzelplatzierungen 4-1-2-4-4-4-1 und wuchsen dabei über uns selbst hinaus. Am Ende des ersten Segeltages stand der Joersfelder Segel Club (JSC) damit auf Platz 3 der Ergebnisliste. Möglich wurde dies nur durch eine umfassende Vorbereitung, die am Gardasee begonnen und bis zum Wochenende vor dem Event angedauert hat. Am zweiten Segeltag zeigte sich jedoch, dass trotz hoher Motivation und bester Stimmung im Team die führende Gesamtposition im Feld nicht gehalten werden konnte. Durch einen Strafkringel, eine Kollision, einen Frühstart und einen Winddreher auf der Kreuz von mehr als 20 Grad mussten auch die Einzelplatzierungen 6-5-DSQ in die Wertung genommen werden. Mit einem 10. Platz in der Gesamtwertung lagen wir jedoch nicht mehr auf einem Podiumsplatz. Die zwei verbleibenden Wettfahrten wurden trotz einer schlechten Windvorhersage auf den Samstag verschoben, da hier auch die Liveübertragung stattfinden sollte. Bei einer Windgeschwindigkeit von unter 6 Knoten mussten wir daher noch einmal Nerven zeigen und das Boot mit möglichst wenigen Wenden und guter Geschwindigkeit über den Kurs segeln. Mit den Einzelplatzierungen 2-2 haben wir unser Gesamtergebnis wieder etwas verbessern können. Ein 7. Gesamtplatz ist somit das Endergebnis gewesen. Nach dem 15. Platz am Chiemsee zum Auftakt eine deutliche Verbesserung, in der Gesamtwertung liegen wir somit auf dem 11. Platz. Vor Ort wurden wir sowohl mit dem hervorragenden Essen des Lindauer Segel Clubs verwöhnt, als auch von deren perfekt organisierten Regattaleitung.

Viele Grüße, Euer JSC-Ligateam

TSC-JSC-Cup

04.06.2017 18:10

Der Termin für unsere 2. Clubwettfahrt rückt immer näher. Zu diesem Segelereignis haben wir etwas ganz besonderes arrangiert:

Wir werden mit dem TSC einen alten, aber neu definierten Pokal aussegeln, den "TSC-JSC-Cup". Wer sich an die ausserordentliche Mitgliederversammlung im Februar erinnert, die wir in den TSC-Räumen durchgeführt haben, dem wird bestimmt der schmiedeeiserne Kerzenständer mt den Standern vom TSC und JSC in Erinnerung sein.

Wir haben uns gemeinsam mit dem TSC entschlossen, diesen Kerzenständer als Pokal jährlich auszusegeln, und der gewinnende Club darf den Preis ein Jahr in seinen Räumen aufstellen.

Um nun möglichst mit vielen motivierten Seglern anzutreten, bitten wir alle Skipper kurzfristig um ihre online Meldung per Papier oder online-Meldung.

Dies ist auch für die JSC-Mitglieder notwendig, da die Clubwettfahrt ja auch für die Gäste des TSC offen ist. Auch die Jollen unserer Jugend und Junioren und unser Mutterkutter sind am Start herzlich willkommen.

Wer nicht mitsegeln kann oder will, möge bitte trotzdem zur Steuermannsbesprechung erscheinen, weil wir dort die offizielle Stiftungsurkunde unterschreiben werden.

Achtet bitte auf den früheren Starttermin als bei den anderen Clubwettfahrten.

Maibockregatta 2017

20.05.2017 18:05

22 Schiffe aus ganz Tegel starteten am Samstag zur Maibock-Regatta auf dem Tegeler See. Die offene Yardstickregatta ist Teil des Tegeler Yardstick-Cups und war für den JSC und den SCN zugleich Clubwettfahrt.

Es konnte pünktlich um 11 Uhr bei böigem und leider auch drehigem Wind aus West gestartet werden. Die drei Runden segelten alle Teilnehmer bei Windstärke 3-4 recht schnell ab, sodass die zweite Wettfahrt mit vier Runden angesetzt wurde. Zwischen den Wettfahrten legte sich das Startschiff zudem um, um einen leicht größeren Kurs bei dieser (für den Tegeler See ungünstigen) Windrichtung zu ermöglichen. Gegen 12:30 Uhr wurde dann zur zweiten Wettfahrt gestartet. Auch hier musste bei nachwievor drehenden Bedingungen gut taktiert werden, um nicht den falschen Schlag zu erwischen.

Nach den Wettfahrten trafen sich alle Teilnehmer im JSC zu freiem Bockbier und Grillwurst und -fleisch. Zur Siegerehrung wurde zunächst unserem kürzlich verstorbenen Kameraden Wolfgang König gedacht, der noch im letzten Jahr fleißig an den Clubwettfahrten teilnahm. Anschließend wurden die Platzierten der einzelnen Startgruppen aufgerufen und die Pokale vergeben. Durch unvollständige Angaben der Yardstickzahlen gab es hierbei leider leichte Verwirrung und es wurden zunächst kurzfristig falsche Sieger ausgerufen. Die Korrektur der Listen war allerdings durch die Hilfe der betroffenen Segler und Seglerinnen schnell gemacht, sodass nun folgende Sieger feststehen:

Gruppe 1: Klaus Krüger (SCN)/Jürgen Mischke/ Gunnar Zarbock - Dehler 22
Gruppe 2: Eugen Manderla (SCN)/ Oliver Bajon/ Manfred Richter - Janneau 30
Gruppe 3/ Gesamtsieg: Ingo Lochmann (JSC)/ Swen Frömming/ Mathias Krüger - Platu 25
Gruppe 4: Andrea und Joachim Rappold (SCN) - Varianta

Alle Listen sind online zu finden auf der Regattaseite. Die JSC-Clubwettfahrt-Wertung findet sich unter Clubwettfahrten.

Wir hoffen, dass alle Segler einen schönen Tag auf dem Wasser hatten und freuen uns auf den Maibock im nächsten Jahr.

Wolfgang Koenig verstorben

13.05.2017 20:24

Mit großem Bedauern haben wir erfahren, dass unser langjähiges Mitglied Wolfgang Koenig am Freitag im Alter von 78 Jahren verstorben ist.

Wolfgang war über 30 Jahre ein sehr aktiver Segler in unserem Verein, der den Segelsport immer mit der ganzen Familie ausgeführt hat. Bekannt waren seine umfangreichen Binnentörns in der Sommerzeit, an der später auch seine Enkel teilnahmen. Seine Krankheit schien für die Clubkameraden überwunden zu sein, als er wieder begann sein Boot zu nutzen. Um so erschütternder ist nun die Nachricht, dass Wolfgang seine letze Reise angetreten hat.

Wir verlieren einen wunderbaren Clubkameraden und einen fröhlichen Menschen, der mit seiner positiven Lebenseinstellung immer alle mitreißen konnte.

Die Gedenkfeier findet am 02.06.2017 um 15:00 Uhr im Gemeindehaus der ev. Gemeinde Lübars, Zabel-Krüger-Damm 115, 13469 Berlin statt.

Ein "Comeback"

10.05.2017 14:43

Erste Regatta im 2.4mR

Ein Kurzbericht von Poldi:

Am Wochenende vom 5.5 bis 7.5.2017 war nach ein paar Trainingseinheiten mit dem Trainer Bernd Zirkelbach zum Kennenlernen des ungewohnten Bootes meine erste Regatta im 2.4 mR (der einzigen Klasse, die Inklusion lebt, Behinderte und Nicht-Behinderte segeln ohne Ausgleich gegeneinander). Beim "Berlin-Cup" im YCBG nach 5 Jahren Zwangspause wieder selber um die Wette zu segeln war ein unglaubliches Erlebnis! Es hat sich echt gelohnt.

Mir hat das Segeln besser getan als drei oder vier Wochen Reha, ich spürte alle Knochen und Muskeln, die ich gar nicht mehr kannte. Mein Gleichgewichtsgefühl hat in den paar Tagen einen gewaltigen Sprung gemacht, am Samstagabend schaukelte die Terrasse wie nach einer langen, großen Seefahrt.
Die deutsche Spitze war am Start (z.B. Heiko Kröger, Uli Libor, Lasse Klötzing, ...). Mein Ziel war es also, nicht Letzter zu werden. Freitag war totale Flaute, Samstag (R1-R4) zollte ich als Neuling doch dem Feld noch gewaltigen Respekt und kämpfte vor allem mit mir und dem Boot, Sonntag (R5-R7) ging es dann schon deutlich besser - der Kopf war freier.

Das Ergebnis bei manage2sail.com

Ich bin sehr zufrieden. Alles in allem habe ich sehr viel gelernt, vor allem über mich und über das Boot. Das Miteinander in dieser Klasse ist fantastisch. Ein riesengroßes Dankeschön an alle 2.4 Segler und natürlich an die Mitglieder des YCBG, die mich alle großartig unterstützt haben.

Kieler Woche und ParaWorlds in Kiel sind gemeldet - jetzt will ich es wissen! Bis dahin wird natürlich noch reichlich geübt werden müssen....

Auf dem Foto sieht man meine neuen, just von Heiko Kröger gebraucht erstandenen Segel - deswegen noch die Aufkleber seiner Sponsoren, aber schon meine persönliche Segelnummer.

Zusammenfassend zitiere ich unseren Sportwart: "Große Begeisterung"

Erfolgreicher Saisonauftakt Nicolas Thierse im Laser Standard

28.04.2017 09:19

Am Wochenende 22. - 23. April startete unser neustes Juniorenmitglied Nicolas Thierse beim Laser Cup auf dem Langener See in Südhessen. Als einziger Berliner Segler hat er eine lupenreine Wettfahrtserie absolviert. Vier Rennen und jeweils erster im Zieleinlauf.

Glückwunsch und Große Begeisterung ! 

Neuer Terminplan

27.04.2017 09:09

 Der Terminplan wurde aktualisiert. Grund: Die J70-Regatta "Tegel Trophy (Berlin-Battle)" wurde auf den 29.07.2017 bis 30.07.2017 geschoben, um eine Terminkollision mit der Deutschen Segel-Bundesliga zu beheben.

Der neue Terminplan kann wie immer im Mitgliederbereich heruntergeladen werden.

Ansegeln 2017 im JSC

25.04.2017 18:12

Die diesjährige Flaggenzeremonie zur Eröffnung der Segelsaison 2017 im Bezirk Tegel am letzten Sonntag startete pünktlich um 11:00 bei strahlendem Sonnenschein mit der Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden Ralf Rohdemann, der auf das 110jährige Jubiläum des Joersfelder Segel-Clubs hinwies und auch die tollen sportlichen Erfolge im letzten Jahr, wie Olympiateilnahme und J24-WM-Titel, erwähnte. Anschließend begrüßte der Vorsitzende des Bezirkes Tegel, Christian Müller, die anwesenden Gäste. In der nachfolgenden Rede würdigte Dr. Frank Steffel die Leistungen der Vorväter für den Aufbau des Segel-Clubs und fand klare Worte zu den aktuellen Problemen der Segelergemeinschaft.

Aber es ist eben doch noch April: Mitten zwischen den verschiedenen Reden, aber glücklicherweise nach den letzten Worten von Ehrengast Dr. Frank Steffel, ging ein heftiger Hagelschauer mit stürmischen Böen über das Festgelände des Joersfelder Segel-Clubs und alle Gäste mussten sich irgendwo unterstellen. Nach 20 Minuten war der Spuk vorbei und die Reden wurden fortgesetzt.

Ralf Rohdemann dankte dem langjährigen Mitglied und ehemaligen 1. Vorsitzenden Werner Richter stellvertretend für alle anderen Kameraden für dessen Lebensleistung.

Winfried Wolf, der Vorsitzende des Berliner Segeler-Verbandes, machte den Scherz, dass angesichts der von Hagelkörnern weißen Rednerbühne, DSV bei diesem Wetter ja auch für den Deutschen Ski-Verband stehen könnte.

Nach den Reden wurde die Zeremonie vom Wettfahrtobmann Roland Hauptmann mit dem offiziellen Hissen der Flaggen und Stander beendet und die Segel-Saison 2017 gestartet.

Zur Feier selber kamen weniger Besucher als in den Vorjahren, aber doch viel mehr, als die veranstaltenden Joersfelder befürchteten. Die Seglergemeinschaft ist eben doch ein hartes Völkchen. Sogar der Hafen war voll. Viele Segler sind trotz niedriger Temperaturen und teilweisen stürmischen Böen mit dem Schiff gekommen. Das Gelände wurde aufgrund der Wetterprognose anders gestaltet als in den Vorjahren und der Bootsschuppen mit extra angemieteten Baustellenheizungen auf erträgliche Temperaturen gebracht. Die Stände wurden dichter an den Schuppen platziert und die Jugend bekam das große Zelt.

Die Gäste haben diese wettergemäße Anpassung hervorragend angenommen und zeitweilig war im Schuppen kein Sitzplatz mehr zu bekommen. Die Band "Real Deal" spielte vor dem Schuppen mit einer tollen Musikmischung und einige haben sogar auf dem kleinen Platz vor der Band getanzt. Als es dann gegen 15:00 war, wurde die Band nochmals um eine Stunde verlängert, da immer noch so viele Gäste auf dem Gelände waren und gefeiert haben. Gegen 16:00 war dann die offizielle Feier vorbei und Gäste und Gastgeber sehr zufrieden.

Viele weitere Bilder befinden sich in unserer Galerie.

2.DSBL: Bericht vom Trainingslager am Gardasee

24.04.2017 11:59

Nach der Saison ist vor der Saison. Die Qualifizierung in Glückburg für die zweite Segelbundeliga lag noch nicht weit zurück, als wir bereits Ende 2016 das Trainingslager für 2017 planten. Auf Grund der kurzen Rennen und dem besonderen Ligaformat reicht die konventionelle Vorbereitung auf Ranglistenregatten nicht mehr aus. So kam es also, dass wir uns, zusammen mit dem Klub am Rupenhorn, an die Organisation eines Trainingslagers machten, um die Besonderheiten des J70 Handlings zu verinnerlichen.
Da ein Mitglied des KaR gute Beziehungen nach Malcesine am Gardasee und zum dortigen Yachtclub unterhält, war das Ziel für unser Trainingslager schnell gefunden. Als Zeitraum wurden die Osterferien bestimmt, da zu dieser Zeit Hamburger, Münchner und Berliner Bundesligateams am Gardasee anzutreffen seien. Vom 9.4.‐17.4. wollten wir am Gardasee trainieren. Gesagt getan. Eine Unterkunft wurde schnell gebucht und die Anfahrt durch „Autospenden“ von Familie Cornelius und Familie Goebel ermöglicht. Da wir die Zeit ideal nutzen wollten, war die Überlegung mit zwei Teams anzureisen und einem zweiten Boot. Ein befreundeter J24 Segler aus Hamburg konnte unser Bootsproblem lösen und stellte uns seine J70 zur Verfügung. Der JSC übernahm hierbei ein Teil der Chartergebühr. Danke dafür. Die Trainingslagerbesatzung bestand aus Daniel Schwarze, Timo Chorrosch, Felix Leupold, Daniel Frost und seiner Frau Swantje, Cynthia Sassenroth, Chrissi Cornelius, Jeronimo Landauer, Oliver Szymanski (2.Hälfte) und Georg Graw, der sich bereit erklärte die 1. Hälfte des Trainingslagers mit uns zu bestreiten. Georg kommt vom Wannsee und hatte uns letzte Saison angesprochen, ob wir noch jemanden brauchen zum Trainieren. Besser hätte es nicht passen können. Die Anreise verlief ohne Zwischenfälle, sodass wir am Samstag den 8.4. unsere beiden Boote aufbauen und entspannt unsere Quartiere beziehen konnten.

Ebenfalls zu erwähnen ist der tolle Blick über den Gardasee. Südlich der Alpen hatten wir bereits 20 Grad und Sonne. Der Gardasee liegt in den Ausläufern der Alpen und ist gesäumt von felsigen Steinwänden. Für gute Segelbedingung sorgt die eigene Thermik vor Ort. Morgens bis mittags bläst der Wind (genannt Ora) von Süden nach Norden. Durch die Sonnenerwärmung des Wassers und der Berge schläft der Wind mittags ein, um dann kurz danach aus der anderen Richtung (von Norden nach Süden) zu blasen.

Die ersten Tage nutzen wir vor allem für Manövertraining um die Abläufe jeder einzelnen Position zu vertiefen. Vier Positionen gilt es zu besetzen:

  • Vorschiff: Daniel Schwarze, Olli, Jeronimo
  • Fock und Gennaker (Trimmer): Timo, Felix, Georg
  • Taktik: Cynthia, Jeronimo, Felix
  • Steuern: Daniel Frost, Chrissi

Der KaR war ebenfalls mit zwei Booten angereist. So konnten wir schon erste kurze Rennen fahren um die Abläufe an Bord im Ernstfall zu proben. Da der See um die 300 Meter tief ist, waren wir froh, dass der KaR ein Motorboot und Treibtonnen mitgebracht hatte. Die Abende verbrachten wir auf unserer schönen Terrasse beim Grillen, Pasta essen und Peroni trinken.

Alles in Allem perfekte Segelbedingungen. Während der Woche wurden unsere Trainingsrennen von Hamburgern, einem holländischen und einem russischen Team ergänzt. Donnerstag gesellte sich auch Olli dazu und löste so Georg ab. Das Ollis Anwesenheit die seglerische Qualität steigern würde war uns nach Rio 2016 klar, aber auch an Land bei der Ostervorbereitung machte Olli eine gute Figur.

Zeitgleich zu unserem Trainingslager war der Gardasee gut besucht. Eine Laserregatta mit 120 Startern, der große Opticup mit an die 1000 Startern (glücklicherweise weiter nördlich auf dem See) und der GC 32 um Bronzemedalliengewinner Erik Heil sorge für regen Betrieb auf dem See.
Dadurch kam Frithjof Schade auch nochmal in den Genuss ein paar Wasserstunden auf der J70 zu verbringen um für die kommende Saison gerüstet zu sein. Da Frithjof arbeitsbedingt viel auf Reisen ist, wird er für die Bundeliga als Ersatzsegler fungieren aber auf Klassenregatten dafür umso mehr präsent sein.

Das Trainingslager verlief gut und jeder wurde eingespielter und sicherer auf seiner Position. So kam es, dass wir am letzten Tag nochmal ein paar Trainingsrenne fahren wollten. Diesmal mit dabei der DTYC, zweimaliger Deutscher Meister in der Bundesliga und amtierender Championsleague Gewinner. Die Bayern kamen den weiten Weg aus Torbole nach Malcesine gesegelt, da es ihnen anscheinend mit den vielen Optis zu eng auf dem See wurde. Bei den anschließenden Rennen konnten wir die Qualität der Teams hautnah miterleben. Dennoch konnten wir zwei Rennen für uns entscheiden. Das macht Mut für das kommende Auftaktevent am Chiemsee. 

Fazit: Das Trainingslager war sehr wichtig für uns und hat viel Freude bereitet. Die Rückfahrt verlief ohne Zwischenfälle, wenn auch Schnee am Brenner und der Umweg über  Hamburg (Fahrzeit 20 Stunden um das Boot zurück zu bringen, etwas kräftezehrend waren.

Wir freuen uns auf die kommende Saison und werden bei Facebook berichten    

Euer   Bundesligateam  

Weitere Informationen zur 2.DSBL:

Poldi wird Ehrenmitglied

11.04.2017 21:28

Bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung am letzten Sonntag wurde unser langjähriger erster Vorsitzender Bernd-Leopold Käther, besser bekannt unter dem Namen „Poldi“, mit 100% aller Stimmen zu unserem neusten Ehrenmitglied gewählt.
Kein Vorsitzender hat bisher so lange wie Poldi im Vorstand des JSC gearbeitet. In den Jahren von 1977 bis 1978 als Jugendwart, dann 1983 bis 1986 als Sportwart, ab 1989 als 2. Vorsitzender und seit 1995 an als 1. Vorsitzender. Nie zuvor hatte ein Vorstandsvorsitzender im JSC das Amt des ersten Vorsitzenden ganze 22 Jahre inne gehabt. In diese Amtszeit fallen für den JSC wegweisende Entscheidungen, wie der Aufbau einer funktionierenden Jugendabteilung, die ohne Übertreibung beispielhaft ist, die Stärkung des Sportes im allgemeinen und ebenso die Stärkung von Regattaausrichtungen und Schiedsrichtern im speziellen. Unter der Führung von Poldi wurde der JSC einer der festen Mitausrichter der Warnemünder Woche mit einer hoch angesehenen Wettfahrt-Crew, die immer wieder gebeten wird, hochrangige internationale Regatten auszurichten. Poldi war einer der entschiedenen Treiber des J24-Projektes, das seine Krönung mit dem Erreichen des Weltmeistertitels im letzten Jahr hatte. Unter Poldis Amtszeit konnte die Mitgliederzahlen im JSC erfreulich wachsen.

Zuvor wurde in derselben Sitzung den vielen, vielen Helfern gedankt, die mitgeholfen haben, die neue Schifferstube und den Eingangsbereich zu modernisieren. Besonders gedankt wurde Swen Froemming, Swens Kollegen und Swens Vater, die seit fast 2 Jahren unermüdlich an den Entwürfen gearbeitet, die Angebote eingeholt und letztendlich fast täglich die Bauausführungen überwacht und koordiniert haben. Der 1. Vorsitzende übereichte an die drei Präsente im Namen des Joersfelder Segel-Clubs. Ebenso wurde Christian Maedel für seine Arbeiten an der Bestuhlung der Schifferstube gedankt und Thomas Hölz für die Koordinierung des Arbeitsdienstes und seine fachliche Steuerung einiger Gewerke.

Die Schifferstube wurde nach Beendigung der Sitzung mit einem Kuchenbuffet eröffnet.

Gemäß Tagesordnung wurden dann die Segler des Regattasportes und des Fahrtensegelns geehrt.

In 2016 wurden wie jedes Jahr 6 Club-Wettfahrten durchgeführt. Dabei waren 30 Boote mindestens einmal am Start. Die Ehrung der Bestplatzierten erfolgte in den bekannten Yardstick-Gruppen. Der Gesamtsieg 2016 ging an Dieter Hunck auf seiner Sprinta Sport.

Der Preis des JSC-Fahrtensegler-Wettbewerbs 2016 ging an Ralf Rohdemann für den Törn von Mallorca nach Teneriffa – Törnbericht dazu siehe die zuvor veröffentlichte JSC-Nachricht.

Weitere Informationen aus der Versammlung in Kurzform:

  • Einstimmige wurde der erfolgreiche Laserseglers Nicolas Thierse in den Juniorenbereich übernommen.
  • Die JSC-Crew 2. DSBL befindet sich zurzeit im Trainingslager am Gardasee.
  • Zur Maibock-Regatta müssen auch JSC-Teilnehmer offiziell melden
  • Die 2. Clubwettfahrt wird gemeinsam mit dem TSC durchgeführt. Auch hier wird ein Meldeformular ins Internet unter JSC Sport Clubwettfahrten gestellt werden.
  • Die 4. Clubwettfahrt findet am Jubiläumswochenende statt und wird gleichzeitig die Handi-Cup-Wertung werden.
  • Der Vorstand des Bezirkes Tegel möchte wieder das Führen des Rennstanders bei Regatten stärken, speziell bei den Regatten des Tegeler Yardstick-Cup
     

Weitere Bilder sind in der Bildergalerie 2017 zu finden.

Gastronomie zum Abslippen geöffnet

30.03.2017 18:48

Bereits zum Abslippen werden wir wieder verwöhnt

Ab Samstag, dem 1. April 2017, verwöhnt uns wieder unsere Gastronomie nach der langen Winterpause!

Hier geht es zum Angebot

Berliner Fahrtenseglerabend 2016 "See Bronze"

29.03.2017 15:57

Am 24. März 2017 fand in den Räumen des Vereins Seglerhaus am Wannsee der Fahrtenseglerabend 2016 statt, an dem auch eine Fahrt mit einer Crew aus dem Joersfelder Segel-Club geehrt wurde:

Es gab Bronze in der Kategorie "See".

Zwischen dem 17.Oktober und dem 2. November 2016 brachte die Crew aus JSC-Mitgliedern (Brigitte Knecht, Ralf Rohdemann, Udo Soppert) und Nicht-JSC-Mitgliedern (Kira Knecht, Ralf Krowke, Uwe Schulz) einen Katamaran Bahia 46 von Mallorca über Gibraltar nach Teneriffa. Insgesamt wurden 1325 Seemeilen zurückgelegt, aber aufgrund eines riesigen Hochdruckgebietes über ganz Europa gab es nur wenig Wind und daher wurden nur gut 370 Seemeilen unter Segeln zurückgelegt. Im Fahrtenseglerwettbewerb des BSV wurde dieser Törn mit „See Bronze“ geehrt. Um in die Kategorie „Hochsee“ zu kommen, waren nicht genügend Seemeilen unter Segeln gefahren worden.

Die aufregendste Situation für die Crew war die nächtliche Einfahrt nach Gibraltar unter starkem Nebel, die über stundenlange Radarfahrt erfolgen musste.

Nach fünf Tagen von Gibraltar über den Atlantik wurde Lanzarote erreicht und nach weiteren anderthalb Tagen dann das Ziel Teneriffa.

Der Törn war für alle „Binnensegler“ wieder sehr lehrreich und ein schöne Zeit voller intensiver Eindrücke.