Joersfelder Nachrichten

News von Elias Falke im 420er

15.08.2018 13:03

Am 3.Juli habe ich zusammen mit meinem Steuermann Paco unser neues Boot im Landesleistungszentrum getauft. Nach einer kleinen Rede von Martin Schlaaff konnten wir dann das Schiff glücklich ins Wasser schieben und die ersten Runden über die Müggelspree drehen.

Nach zwei Wochen Trainingslager stand dann am vergangenen Wochenende unsere erste Regatta mit neuem Material auf dem Programm.

Bei strahlendem Sonnenschein fuhren wir an den Werbellinsee. Bei recht böigen 3 - 5 Bft hatten wir am Samstag in den ersten beiden Wettfahrten noch ein paar Schwierigkeiten mit der Abstimmung und kamen an vierter bzw. fünfter Stelle durchs Ziel. In der dritten Wettfahrt lief es dann schon besser und wir wurden zweiter. Das war dann auch das Tagesergebnis. Am Sonntag konnten wir dann bei nur noch 2 - 3 Bft noch zwei erste Plätze einfahren, womit wir uns den Gesamtsieg der Werbellinseeregatta sicherten. 

Beim Vier-Zwo-Cup sind wir dann leider nicht am Start, da wir uns an diesem Wochenende bei der Bayrischen Jugendwoche auf dem Starnberger See für die 1. WM-Ausscheidung eine Woche später vorbereiten.

Nicolas Thierse: Internationaler Deutscher Meister Finn-Dinghy 2018

12.08.2018 16:47

Jüngster Titelträger aller Zeiten

Beim Würtembergischen Yacht-Club in Friedrichshafen / Bodensee waren vom 7.-12. August insgesamt 64 Segler bei der IDM 2018 am Start. Nicolas startete mit seinem neuen Boot GER 723 unter dem JSC Stander. Mit 19 Jahren war er der Youngster im Feld der erfahrenen Finnsegler.

Die Windbedingungen waren sehr schwierig. Von Sturmwarnungen bis Flauten war das volle Wetterprogramm auf dem Bodensee zu verkraften. Bis Samstag konnten insgesamt 5 Wettfahrten absolviert werden. Die Ergebnisserie von Nico war beeindruckend 1 -2 -1- 2- (3) !!!!!!

Somit ging er als Führender mit 6 Punkten in das für heute angesetzte Medalrace. Das Medalrace wurde gestartet, aber aufgrund der Windverhältnisse abgebrochen.

Somit zählen die Ergebnisse der Qualifikationsserie als Gesamtergebnis:
Gold:    Nicolas Thierse, GER 723, Joersfelder Segel-Club, 6 Punkte
Silber:  Andre Budzien, GER 711, Schweriner Yacht-Club, 16 Punkte
Bronze: Peter Ganzert, GER 15, Yachtclub Immenstaad, 16 Punkte

Nicolas ist der bis heute jüngste Titelträger „Internationaler Deutscher Meister” bei den Finns !!!!
Herzliche Glückwünsche an unser erfolgreiches JSC Regatta Nachwuchstalent Nicolas und viel Erfolg bei den weiteren Regatten in dieser Saison!!!
Nicolas hat einen Bericht mit Eindrücken von der Meisterschaft zugesagt.

Gesamtergebnisliste: www.manage2sail.com

Live Ticker Sport Aktuell

05.08.2018 16:51

Am Rottachsee belegte Nicolas Thierse den ersten Platz im Finn. Er fährt danach zur IDM in Friedrichshafen - bitte hier ganz doll die Daumen drücken.

Harald Gusek und Crew belegte den 11. Platz bei der IDM der Drachen in Hamburg bei 60 Booten am Start.

Wir gratulieren ganz herzlich.

Detailberichte kommen später.

J24 Vize-Europameister 2018

30.07.2018 15:26

Wir sind zurück von der Europameisterschaft aus Flensburg. Wir blicken zurück auf eine sehr schöne und abwechslungsreiche Woche, streifenlose Bräune und viel Sonnenbrand.

Wir blicken auch zurück auf ein gutes Ergebnis – nach 2015 und 2016 unsere dritte Vize-Europameisterschaft. Am Ende war es ein extrem knappes Finish um Platz 2 und 3 mit Team “Schwere Jungs” und Team "Henk". Wir hatten einen starken letzten Tag, konnten das letzte Rennen gewinnen, uns somit im direkten Vergleich gegen Henk durchsetzen und hatten dann noch etwas Glück, dass die Schweren Jungs eine schlechte letzte Wettfahrt segelten und so Silber verspielten. Insgesamt dominierte Altmeister Peer Kock diese Europameisterschaft und hat verdient gewonnen. Er fragt sich bei seiner Serie sicher warum wir überhaupt mit Streichern in der Wertung segeln sollten.

Im Voraus stand das Event wegen geringer internationaler Meldungen (lediglich GRE, SWE, NED, GBR) organisatorisch unter Druck. Trotzdem wurde die EM nicht nur auf dem Wasser sondern auch an Land ein voller Erfolg. Vielen Dank an die vielen Helfer. Es gab jeden Abend Stegbier mit Bierpong oder Wettprömpeln (zur Entscheidung bei Punktgleichheit auf dem Wasser).

Die Fettschale des KV Grills wurde so sehr mit Wurstfett geflutet dass es am 2. Abend fast zu einer Feuerexplosion kam. Gerüchten zufolge  soll es wohl einen Tag auch Planters Punch gegeben haben, allerdings können sich die meisten Teams daran nicht mehr erinnern (muss wohl an den 2 Flaschen Rum zu viel gelegen haben). Aus Rücksicht auf die internationale Beteiligung wurde dieses Jahr auf die Abriss-Party beim Griechen verzichtet. Anstatt dessen sorgte eine lokale Live-Band am vorletzten Abend für ordentlich Dampf. Da wie wir wissen die Rauchmelder in der FSC Halle sehr sensibel sind, wurde sicherheitshalber die Feuerwehr vorher informiert um eventuelle Evakuierungen zu vermeiden.

Einen großen Dank auch an die Wettfahrtleitung die über weiteste Strecken bei nicht einfachen Bedingungen einen sehr guten Job gemacht hat. Einziger Wermutstropfen bleibt das Verhalten nach der dritten Wettfahrt in der Serie, welche bei sehr wenig Wind aus umlaufenden Richtungen ins Ziel gebracht wurde. Einige Teams stellten darauf hin einen Antrag bei der Internationalen Jury die Wettfahrt nachträglich zu annullieren. Diese teilte zunächst die Meinung der Segler und ordnete eine Annullierung an. Die Wettfahrtleitung akzeptierte diese Entscheidung jedoch nicht und drohte noch am selben Abend vehement mit dem Abbruch der Regatta (“This means you won’t have a race committee tomorrow”). Die Jury entschied am nächsten Morgen die Wettfahrt doch zu behalten. Wir teilen diese Entscheidung, finden jedoch dass sie unter äußerst unprofessionellen und einer internationalen Wettfahrtleitung unwürdigen Umständen entstanden ist.  

Vielen Dank auch an unseren Klassenpräsidenten Toddel, der in dieser schwierigen Zeit zwischen der Jury, den Seglern und der Wettfahrtleitung vermittelt, einen für alle akzeptablen Kompromiss gefunden und so die Fortführung der J/24 EM gerettet hat.

Jetzt ist es schon nicht mehr lange bis zum Saisonhighlight - der Weltmeisterschaft am Gardasee in 4 Wochen.

Wir freuen uns auf das Event und melden uns wieder von dort. Bis dahin, Eure JJone mit Cynthia Sassenroth, Daniel Frost, Felix Leupold, Daniel Schwarze und Timo Chorrosch

Travemünde 2. Deutsche Segel-Bundesliga

24.07.2018 11:28

Travemünde 2. Deutsche Segel-Bundesliga

Nachdem wir 2 Wochenenden auf dem Wannsee trainiert hatten, fühlten wir (Christoph Cornelius, Cynthia Sassenroth, Oliver Szymanski und Arved Enders-Seidlitz) uns gut auf die Segelbundesliga in Travemünde vorbereitet.
Am ersten Tag konnten wir mit einem 3. und 2. Platz gut in die Serie starten, sammelten im Laufe des Tages aber doch noch ein paar Punkte mehr. Ergebnis nach 7 Wettfahrten zwischen 11 und 20 Uhr: 9. Platz von 18 Bundesligisten.
Der Sonntag, der zweite Tag, begann nach einer dreiviertel Stunde Startverschiebung bei leichten und stark drehenden Winden mit einem 5. und 6. Platz. Obwohl wir zuhause bei genau diesen Bedingungen trainiert hatten, konnten wir keine gute Bootsgeschwindigkeit finden, zudem handelten wir uns einen ärgerlichen und im Nachhinein viel diskutierten Kringel ein. Im Laufe des Tages frischte der Wind etwas auf und wir konnten den Tag mit einer letzten guten Wettfahrt, einem 2. Platz, beenden. Glückwünsche der erleichterten Fans aus Berlin folgten prompt, Gesamtergebnis Platz 12.
Am Montag, dem letzten Tag, starteten wir in der ersten Wettfahrt bei leichten aber stetigen Winden zu früh und mussten uns bereinigen. Zusammen mit uns fuhr noch ein anderes Boot zurück, welches die bessere Kreuzseite wählte und somit vor uns durchs Ziel fuhr. Wir überquerten die Ziellinie auf der 5. Position, um dann glücklich und überrascht festzustellen, dass wir damit den 2. Platz erreicht hatten. Alle Boote waren beim Startsignal über der Linie, lediglich wir und das andere Team, dass sich bereinigte, bekamen keinen OCS! Nach einem 4. Platz in der zweiten Tageswettfahrt mussten wir nach dem Zieleinlauf der dritten und letzten Wettfahrt zittern. Der YCBG war nach einem spannenden letzten Vorwind gefühlt gleichzeitig mit uns über die Ziellinie gefahren. Auf dem Weg in den Hafen dann die Erleichterung, wir hatten es geschafft und waren 3. der Wettfahrt. Insgesamt haben wir damit den 9. Platz erreicht, erste Hälfte beziehungsweise top ten.
Fazit der Regatta: Ziel erreicht, wir sind auf den letzten Zentimetern dank des 3. Platzes in der ersten Hälfte gelandet. Frei nach Hartmut Oback: Große Erleichterung! Für die nächsten Events ist aber definitiv noch Luft nach oben. Wir hatten viel Spaß zusammen und würden uns freuen, bald wieder zusammen bei der Bundesliga zu segeln.
Erst einmal steht aber für Rudi mit dem Team JJOne die J24 Europameisterschaft in Flensburg an. Viel Glück dafür!

Liebe Grüße von eurem Liga-Team Arved, Chrissi, Olli und Cynthia

Der Kamerad Michael Müller ist verstorben

22.07.2018 10:52

Wir erhalten die traurige Nachricht, dass unser Kamerad und langjähriges Mitglied Michael Müller nach kurzer schwerer Krankheit am 12. Juli 2018 im Kreise seiner Familie friedlich eingeschlafen ist.

Michael Müller war ein leidenschaftlicher Segler und engagierter Clubkamerad, der auch zeitweise die Funktion des 2. Vorsitzenden im JSC übernommen hatte. Später zog es Michael und seine Familie zur Ostsee hin und er verbrachte viel Zeit mit seinem Schiff am Greifswalder Bodden.

Wir werden Michael immer in guter Erinnerung halten.

Die Trauerfeier findet am Montag, dem 6. August 2018 um 11:00 Uhr in der Kapelle auf dem Friedhof Heiligensee, Eingang Elchdamm, 13505 Berlin statt.

JJone bereitet sich auf die Europameisterschaft vor

22.07.2018 10:46

JJone bereitet sich auf die Europameisterschaft vor und eine erfolgreiche Kieler Woche für das Bundesliga-Team des JSC.

Liebe Club-Gemeinde und Gäste, während Chrissi, Olli, Cynthia und Arved in Travemünde in der Liga kämpfen ist das Team der JJone wieder mit der J24 unterwegs. Dieses Mal geht es nach Flensburg, wo am Montag (23.07.18) die Europameisterschaft ausgesegelt wird. Die nächsten 2 Tage werden wir damit verbringen, unser Boot zu optimieren und ein paar Testschläge zu machen und natürlich dem Bundesliga-Team die Daumen zu drücken.

Die Zeit der Fahrt nutzen wir um euch von der Kieler Woche zu berichten. Diese begann schon Anfang Mai für uns. Mit den beiden Daniels, Jeronimo, Felix und Timo hatten wir ein schweres Team eingeplant. Die Addition der freiwillig gemeldeten Körpergewichte betrug über 410 kg. Zur Erinnerung: 400 kg sind erlaubt. Jeder musste sich also damit beschäftigen, wie wir das Gewicht schaffen können. Leider kam 2 Wochen vor Beginn die Nachricht, dass Felix sich am Knie verletzt hat und für die Kieler Woche ausfallen würde. Zum Glück sind wir ein inzwischen stark aufgestelltes Team für die Bundesliga und Chrissi ist nach langem Überlegen (ca. 2 Sekunden) als Ersatz eingesprungen. So fuhren wir jetzt also entspannt und mindestens 20 Kilo leichter Richtung Kiel los. Alle Diätpläne waren sofort vergessen. Am ersten Tag konnten wir leider keine Rennen ins Ziel bringen, da die Wetterlage äußerst instabil war. Am zweiten Tag lief es dann mit einem überragenden Bootsspeed bei gleichzeitig äußerst gelungener Taktig besser als man sich wünschen kann. DREI! Erste und ein 5. Platz am Ende des Tages können sich sehen lassen. Leider wurde der 5. Platz von einer Meinungsverschiedenheit mit einem anderen Team, darüber wie viel Platz bei einer Unterwendung zu lassen ist, überschattet und wir mussten ein paar Buchstaben in Kauf nehmen. Noch etwas irritiert von der Jury-Entscheidung lief das Erste Rennen des 3. Tages nicht und wir kamen nicht über den 12. Platz hinaus. Im Folgerennen konnten wir an die Leistung vom Vortag anknüpfen und wurden 2. Im dritten Rennen des Tages wollten wir etwas zu viel, waren zu früh an der Startlinie, mussten zurückfahren und die anderen 27 Starter vorlassen. Bis zum Zieleinlauf kämpften wir uns immerhin auf Platz 9 vor. Zum Schluss ersegelten wir noch einen Sieg, sodass wir trotzdem zufrieden ins Bett gehen konnten. Der letzte Tag ging mit den Plätzen 3,2 und 2 wieder stark zu Ende. Insgesamt haben wir damit den 3. Platz ersegelt. Konnten also an Platz 2 von der German Open anknüpfen und freuen uns jetzt auf die Euro. Für Chrissi, Daniel S. und Timo war die Kieler Woche aber noch nicht vorbei. Am Mittwoch wurde pausiert und Cynthia ist zu dem Team frisch aus Russland dazu gestoßen. Zu viert ging es jetzt in dem 45 Boote starken und durch viele Bundesliga-Teams Top besetzten J70 Feld an den Start. Verglichen mit den anderen Teams, die teilweise zu fünft segeln oder doch mit eher kräftigen Jungs, bildeten wir ein sehr leichtes Team und die starke Windvorhersage bereitete uns etwas Kopfschmerzen. Davon ließen wir uns jedoch nicht beirren und konzentrierten uns auf unsere Stärken. Am Donnerstag durften wir zunächst nicht segeln, da noch zu viel Wind war. Gegen Abend beruhigte ging der Wind auf etwas unter 30 Knoten zurück und wir segelten 2 Rennen. Insbesondere die Vorwinde haben uns bei der Windstärke natürlich Freude bereitet. In voller Gleitfahrt wird eine 20-minütige Kreuzstrecke in gefühlten 30 Sekunden wieder runter gesegelt. Verglichen mit den 5 Booten, die wir bei Bundesliga-Rennen um uns herumhaben, mussten wir uns natürlich erst mal sortieren, was segeln mit 45 anderen Booten in dieser Bootsklasse bedeutet. Die Plätze 12 und 15 stellten uns aber zufrieden. Wir konnten die Topteams mehr als einmal ärgern und holten insbesondere auf den Vorwindstrecken immer viele Boote ein. Auch der nächste Tag brachte uns viel Wind. Insbesondere Platz 6 im 5. Rennen ließ uns erkennen, dass wir auch bei Klassenregatten als Liga-Team durchaus vorne mitspielen können. Das haben wir dann im letzten (dem 9. Rennen) deutlich gezeigt. Nach einem gelungenen Start gingen wir auf Platz 10 um die Luvmarke, direkt eine Halse an der Bahnmarke und guter Speed schoben uns auf der Vorwindstrecke schon auf Platz 6 vor. Auf der 2. Kreuz holten wir uns den Anschluss an das Führungsfeld, halsten wieder direkt an der Luvtonne und konnten uns bis auf Platz zwei im Ziel vorschieben. Insgesamt beendeten wir damit die Kieler Woche auf dem 14. Platz von 45 Teilnehmern und sind auch hier sehr zufrieden. Die Erinnerung daran, unter Genacker bei 30 Knoten Wind in voller Gleitfahrt durch die Kieler Förde zu rauschen wird uns Vieren mit Sicherheit noch lange ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Besonders haben wir uns über den starken Support von den JSC-Kammeraden, die vor Ort waren (Fam. Zeidler und Fam. Cornelius) und natürlich Hartmut, der uns jeden Morgen aus Berlin mit Motivationsnachrichten weckte, gefreut. Das gleiche gilt natürlich dafür, dass wir Poldi wieder an einer Regattabahn – jetzt als aktiver Sportler – treffen konnten!

Wie Anfangs schon beschrieben, sind wir von der JJone nun aber wieder konzentriert dabei uns auf die Europameisterschaft vorzubereiten. Segeln werden wieder beide Daniels, der genesene Felix, Timo und Cynthia, die direkt von der Bundesliga in Travemünde zu uns nach Flensburg kommt.

Immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel und vergesst nicht uns die Daumen zu drücken!

Eure JJone und das ganze Bundesliga Team

Kieler Woche 2018

15.06.2018 19:03

JSC startet in 6 Bootsklassen

Vom 16. – 24. Juni ist die Kieler Woche wieder das Mekka des Segelsports. Der Joersfelder Segel-Club ist in 5 Bootsklassen vertreten und zahlreiche Schlachtenbummler werden das Geschehen ihrer Sportler direkt vor Ort mitverfolgen.

2.4 mR Para Eurosaf - 23 Meldungen - mit "Poldi" Käther
  - Poldi will sich in dieser Bootsklasse weiter etablieren.

Finn - 78 Meldungen(!) -  mit Nicolas Thierse
  - eine erste internationale Bewährungsprobe für den jüngsten Teilnehmer

470er Damen - 27 Meldungen - mit Frederike Loewe und Anna Marfort
  - sie gehen als Vizeeuropameisterinnen2018 ins Rennen und wollen ihren Kieler Woche Sieg von 2017 wiederholen

J24 - 29 Meldungen - mit Daniel Frost, Timo Chorrosch, Daniel Schwarze "Blacky", Jeronimo Landauer, Christoph Cornelius
  - die Weltmeister  von 2016 und Vizemeister der German Open 2017/2018 wollen wieder Spitzen-Resultate ersegeln

420er - 104 Meldungen(!) - 3 JSC-Teams gehen an den Start:
  - Frederik van Lawick und Darian Wöhlert
  - Paul König mit Elisabeth Weinhold( SVSL )
  - Elias Falke mit Paco Melzer ( YCBG )
Wir sind gespannt wie sich unser Regattanachwuchs in Kiel platzieren kann

J70 - 48 Meldungen - mit Cynthia Sasenroth, Timo Chorosch, Christoph Cornelius, Daniel Schwarze
   - das JSC-Team 2.Segel-Bundesliga will sich in der zahlreichen Konkurrenz behaupten.

Woman's SAILING Champions League -12 Meldungen - erstmalig bei der Kieler Woche sind internationale Damencrews im J70 Liga Format am Start
  - Wettfahrtleiterin Svenja Ehrmann wird u.a. von den JSCern Christina Cornelius, Annika Westhoff und Peter Cornelius unterstützt. Mehr zur Women's SAILING Champions League hier.

Wir wünschen unseren Aktiven spannende Regatten mit ausreichenden Windbedingungen und natürlich gute Platzierungen.

Die aktuellen Livestream Übertragungen und die Ergebnisse siehe www.kieler-woche.de/segeln

Euer Sportwart Hartmut

Kamerad Bruno Paul ist verstorben

13.06.2018 15:31

Wir haben die traurige Pflicht mitzuteilen, dass unser Kamerad Bruno Paul in der Nacht vom 25. auf den 26. Mai 2018 verstorben ist. 

Weitere Details sind noch nicht bekannt.

Bericht Rupenhorn Regatta – German Open J24

25.05.2018 08:41

Am 12/13.05. und am darauffolgenden Pfingstwochenende richtete der Klub am Rupenhorn zwei J24 Regatten aus. Die Rupenhorn-Regatta am ersten Wochenende nutzten wir als Vorbereitung für die darauf folgende German Open über Pfingsten. Am Samstag war auf der großen Breite nur mäßiger Wind vorzufinden, dafür aber aus fast allen Richtungen. Wir ersegelten im Schnitt mittlere Plätze und freuten uns auf den Sonntag, an welchem mehr Wind angekündigt war. Am Sonntag hatte der Wind deutlich aufgefrischt und bescherte uns 3 Tagessiege. Nach zwei Wettfahrttagen lagen wir souverän auf dem ersten Platz und konnten uns somit den Titel Berliner Meister in der J24 Klasse 2018 sichern. Am darauffolgenden Pfingstwochenende startete die German Open. Bei der German Open hatten wir zusätzlich das Vergnügen Hartmut als unseren Wettfahrtleiter auf dem Startboot zu haben. Dabei wurde er unterstützt von Mitgliedern des KaR. Bei sehr schwierigen Bedingungen auf der großen Breite, Zitat Daniel: „So schlimm war es noch nie“, konnten wir über 3 Tage hinweg 8 Wettfahrten zustande bekommen. Wir hatten traumhaftes Wetter und ausreichend starken Wind, nur leider kam dieser stetig schwankend aus 50-110° Himmelsrichtung, was das Auslegen des Kurses und der Startlinie erschwerte. Zitat Wettfahrtleiter Hartmut: “Ick will nach Tegel! Da gibs keine Dreher“. Auch die Wahl der richtigen Kreuzseite erforderte Glück. An Land wurden wir vom KaR mit Pasta, Gegrilltem und Kuchenbuffets verwöhnt, sowie einem herausragendem Abendprogramm. An Bord waren Daniel Frost, Jeronimo Landauer, Felix Leupold, Christoph Cornelius und Daniel Schwarze. Am Ende reichte es für einen 2. Platz in der Gesamtwertung. Den Sieg sicherte sich das Sailing Team High Five aus Hamburg und Umland. Wir möchten uns bei allen Verantwortlichen, insbesondere Hartmut, für diese schönen beiden Wochenenden bedanken.

Euer JSC-Bundesligateam / Sailing Team JJone

Anna und Frederike Vize-Europameister

24.05.2018 19:30

Wir veröffentlichen hier voller Stolz die Presseinformation des DSV zum Erfolg von Anna und Frederike und senden den beiden unseren herzlichen Glückwünsche:

Deutschlands 470er-Segler auf der EM-Erfolgswelle
Silber und zweimal Bronze für das German Sailing Team

Burgas/Bulgarien, 24. Mai 2018. Glanzvoller Auftritt der deutschen 470er-Seglerinnen und Segler bei der Europameisterschaft der olympischen Zweihandklasse im bulgarischen Burgas: Bei den Damen segelten die Berlinerinnen Frederike Loewe (Verein Seglerhaus am Wannsee) und Anna Markfort (Joersfelder Segel-Club) zu Silber. Nadine Böhm und Ann-Christin Goliaß vom Deutschen Touring Yacht-Club erkämpften sich mit Rang drei im Medaillenfinale Bronze. Das imposante deutsche Gesamtergebnis der Trainingsgruppe von Marek Chocian machten Fabienne Oster und Anastasiya Winkel vom Norddeutschen Regatta Verein in Hamburg als Zehnte perfekt.

470er-Bundestrainer Marek Chocian sagte: „Wir haben einige Dinge in unserer Arbeit geändert. Ich habe immer wieder gesagt, dass wir nur als Team vorankommen. Das Team ist der wichtigste Faktor! Dieser Erfolg ist ein Ergebnis der Veränderungen, ein Erfolg für das ganze Team und seine intensivierte Zusammenarbeit und ein wichtiges Signal für die Zukunft. Wir sind glücklich, aber noch lange nicht am Ziel. Als nächstes geht es bei der WM in Aarhus um die Sicherung der Nationenqualifikation.“

Auch bei den Herren standen mit Malte Winkel (Schweriner Yacht Club) und Matti Cipra (Plauer Wassersportverein) zwei von Robert Remus trainierte deutsche Segler auf dem Siegerpodest. Simon Diesch (Württembergischer Yacht-Club) und Philipp Autenrieth (Bayerischer Yacht-Club) hatten das Medaillenrennen als Elfte knapp verpasst, aber nach Platz 4 beim Frühjahrsklassiker Trofeo Princesa Sofía erneut Weltklasse-Leistungen zeigen können.

Für die Weltmeisterschaft aller olympischer Disziplinen im dänischen Aarhus, wo es im August um die ersten Nationenqualifikationen für die Olympischen Spiele 2020 geht, kam die eindrucksvolle Kampfansage der DSV-Flotte bei diesen europäischen Titelkämpfen zum richtigen Zeitpunkt. Nadine Böhm sagte: „Die Erfolge sind sicher ein Ergebnis unserer Zusammenarbeit als Team in den vergangenen Monaten. Wie wir uns pushen und stark machen. Wenn wir weiter so mit unserem Trainer Marek Chocian arbeiten, sollten unsere Chancen ähnlich gut sein, bei der WM die Nationenqualifikation zu sichern – das große Ziel für uns alle.“

„Wir fühlen uns für Aarhus gut gerüstet“, sagte auch Steuerfrau Frederike Loewe vom Verein Seglerhaus am Wannsee, „wir waren jetzt bei drei Regatten in diesem Jahr dreimal im Medaillenrennen. Tendenz aufsteigend. Das ist ein gutes Zeichen. Bei dieser EM waren Fitness und Konstanz die Themen. Wir waren oft k.o., haben aber nie locker gelassen.“ Nadine Böhm und Ann-Christin Goliaß haben sich ihre Bronzemedaille mit kämpferischer Leistung und Rang 3 im Medaillenfinale gesichert. „Wir haben gekämpft bis zum Ende. Wir wussten, dass wir alles geben müssen, haben nie nachgelassen und sind jetzt super, super happy.“

Zufrieden stimmt das deutsche Team auch, dass die herausragenden Leistungen der 470er-Crews in unterschiedlichsten Bedingungen stimmten. Böhm berichtete: „Nach dem Totalausfall am ersten Tag hatten wir es im Verlauf der Titelkämpfe mit variierenden Windbedingungen zu tun, mal mit 7 bis 9 Knoten, mal mit bis zu 19 Knoten. Fitness war ein Faktor. Konsequenz und Konzentration auch. Wir haben nach dem Ausfall an fast allen Tagen drei Rennen gesegelt, das war nicht immer einfach. Aber wir sind sehr glücklich, dass wir hier als Team insgesamt sogar drei Medaillen gewinnen konnten.“

 

ENDERGEBNIS: 470er Europameisterschaft

FRAUEN
1.    Tina Mrak/Veronika Macarol (Slowenien), 58 Punkte
2.    Frederike Loewe/Anna Markfort (Verein Seglerhaus am Wannsee, Joersfelder Segel-Club), 78 Punkte
3.    Nadine Böhm/Ann-Christin Goliaß (Deutscher Touring Yach-Club), 82 Punkte
10.  Fabienne Oster/Anastasiya Winkel (Norddeutscher Regatta Verein), 105 Punkte

MÄNNER
1.    Anton Dahlberg/Fredrik Bergström (Schweden), 39 Punkte
2.    Panagiotis Mantis/Pavlos Kagialis (Griechenland), 72 Punkte
3.    Malte Winkel/Matti Cipra (Schweriner Yacht-Club/Plauer Wassersportverein), 91 Punkte
11.  Simon Diesch/Philipp Autenrieth (Württembergischer Yacht-Club/Bayerischer Yacht-Club), 108 Punkte

Schnuppersegeln im 2.4mR

13.05.2018 21:10

Im Jahr 2017 gründete der Joersfelder Segel-Club eine neue Abteilung „Para-Sport Segeln“ mit dem Ziel, hauptsächlich in der ehemaligen paralympischen Bootsklasse „2.4 mR“ ein Inklusionsangebot im Segelsport im Norden von Berlin anzubieten.

Anlässlich des „Berliner Protesttages zur Gleichstellung von Sportlerinnen und Sportlern mit Behinderung“ veranstaltete der Joersfelder Segel-Club in Tegelort ein Schnuppersegeln für Menschen mit und ohne Behinderung, ganz im Zeichen der Inklusion, um Interessenten das Kennenlernen dieses Bootstyps zu ermöglichen. Am 12. und 13. Mai 2018 kamen insgesamt 7 Personen. Während am Samstag schwache Winde das Segeln leicht machten, waren am Sonntag die Verhältnisse herausfordernder.

Alle Teilnehmer im Alter von 15 bis 81 Jahren waren sehr angetan, 2 waren so begeistert, dass sie sofort in diese Klasse einsteigen wollen.

Noch sind im JSC nur ein vereinseigenes Boot und ein Boot im Privatbesitz vorhanden, die Teilnehmer mussten sich abwechseln. Es besteht aber die Hoffnung, dass sich die Zahl der Boote für diese Segelgruppe bald erhöht.

 

Nicolas Thierse als Finn-Segler unterwegs in Steinhude

13.05.2018 18:25

60. Nesselblatt Steinhude: Von wenig Wind bis Sturm alles dabei!

Vom 28. April bis zum 1. Mai wurde auf dem Steinhuder Meer das 60. Nesselblatt ausgefochten.
Ich reiste bereits am Freitag an und kam gegen 18Uhr an - genug Zeit um entspannt das Boot abzuladen und aufzubauen … ohne auf dem Campingplatz den Mast zu stellen und zu melden. Kurz nach 20 Uhr erreichte mein Sternehotel (Mercedes V-Klasse) nach etlichen Staus das Regattagebiet. Konstantin Mehl und ich luden noch eben seinen Finn aus der Box und eröffneten später das Erascorant - Ravioli aus der Dose, die beste Grundlage für den ersten Tag. Relativ früh begaben wir uns in die Waagerechte.

Der Samstag begann mit einem perfekten Frühstück nebenan bei Ingo Spory und seiner Frau. Jetzt konnte nix mehr schiefgehen, dachte ich vorerst … Nach einer kurzen Überprüfung des Mastfalls und der Steuermannsbesprechung, bei der nochmal um Disziplin an der Luvtonne gebeten wurde, ging es auf´s Wasser. Es war guter Wind, leichte Welle und die Temperatur angenehm. Vor dem Start wechselte ich noch ein paar Klötzer und versenkte erstmal einen 5mm Klotz… das Stresslevel kann in solch einer Situation schon mal ansteigen, ist es auch. Rainer Haacks bot mir einen Ersatzkeil, dieser war doch zu schmal. Aber ich wusste mir zu Helfen und stecke einfach ein Cornyriegel vorne rein - sollte zumindest für die erste Wettfahrt halten.

Ein wenig unentspannt startete ich in die erste Wettfahrt und war fest von der linken Seite überzeugt. Im letzten Stück der Kreuz tauchten dann aber trotzdem einige sehr viele von rechts auf, allen voran Jan Kurfeld. Mit Hilfe von Oscar und einer guten zweiten Kreuz kam ich dann auf Platz 6 ins Ziel.
Die Cornyriegel hat unter Oscar ein wenig gelitten und wurde ausgetauscht. Beim Start zur zweiten Wettfahrt hat alles stimmt, mit Fabian Lemmel als Flügelmann segelte ich auf Platz Eins der Luvtonne entgegen. Alles lief nach Plan, die gefährlichen Leute in Lee und Meter ohne Ende gemacht. Im oberen Teil der Kreuz wurde es nochmal spannend - ich bin aus dem Rhythmus geraten und gegen den Dreher nach links gefahren … Anstatt sicher auf Platz Eins bis Vier um die Luvtonne zu gehen trieb mich der jugendliche Übermut in die Flaute und die erfahrenen Segler an mir vorbei. Fabian gewann das Rennen ich rettete mich glücklicher Weise noch auf Platz Zehn.
In der dritten Wettfahrt kam ich ebenfalls als Zehnter und war somit insgesamt Sechster - punktgleich mit dem Vierten und Fünften. Beim Erstellen meines Regattaplans war mein Ziel bei dieser Regatta Top 10 … dies änderte ich direkt in Top 5, die Devise für Tag 2: die Punktgleichen schlagen!

Am Samstagabend wurde im Verein gut und reichlich Gegrillt. Für eine Essensmarke für zehn Euro bekam man Alles was man brauchte. Der Abend wurde von vielen netten und langen Gesprächen vollendet und endete gegen halb 11 im standheizungsgeheizten Sternehotel.

Die sonntäglichen Regatten starteten nicht ganz nach meinem Plan, aber man braucht ja auch Streicher. Am ersten Tag haben sich viele den Streicher schon genutzt, ich wollte ihn mir, auf Grund der Wettervorhersage, für den dritten Tag aufheben. Also begann ich erstmal mit 32 …

Aber nach einem Tief geht es meistens bergauf - hab ich mir so gedacht. Ich startete frei ins insgesamt fünfte Rennen, Dirk Meid lies mich wenden und ich war einer der Ersten, welche von Links auf die rechte Seite bretterten. Oben kam ich in den Top Ten an und pumpte mich auf den vierten Platz vor, segelte auf der zweiten Kreuz mit dem Weltmeister auf die linke Seite und kam oben knapp als Zweiter an. Worte wie Krafteinteilung verloren Bedeutung und ich pumpte um mein Leben, sodass ich die letzte Bahnmarke und das Ziel als Erster erreichte. Die Erschöpfung wurde vom breiten Grinsen und der stolz hervorstehenden Brust in den Schatten gestellt. Hochmotiviert ging es ins letzte Rennen für den zweiten Tag, indem ich noch einen achten Platz ersegelte. An Land, wie schon auf dem Wasser, erhielt ich den Respekt und die Glückwünsche einiger für das zweite Rennen.
Als Vierter mit ein wenig Luft war zufrieden mit dem Tag. Für den Montag war sehr viel Wind vorhergesehen und ich hoffte den Platz halten zu könne, da ich nicht der Größte und Schwerste bin.

Am Sonntagabend war nichts vom Verein geplant. Wir waren jedoch relativ früh vom Wasser, sodass noch genug Zeit zum Kaffeetrinken war. Zu Abend aßen wir im Fischhaus in der „City“.

Der Montag kam und brachte Wind - viel Wind … Fabian freute sich schon an mir vorbeizusegeln. Ich wechselte zum „Performancesegel“, alt aber flach und fuhr erst spät raus. Nochmal einen Klotz umgestellt und der erste Start konnte kommen. Ich dachte wenn ich die richtige Seite nehme werde ich schon nicht so schlecht oben ankommen … aber ich kam erstaunlich gut los und konnte zu Fabians Bedauern in Luv von ihm ziemlich gut mithalten. Ich beendete das Rennen als Fünfter.
Die zwei folgenden Wettfahrten liefen, bis auf einen Vorfall in der Letzten, ähnlich ab. Als Sechster habe ich mir gedacht auf dem ersten Vorwind die Schot direkt zu greifen … anfangs extrem schnell, sodass ich neben André Budzien um Platz Drei kämpfte, doch dann kam ein Drücker und irgendwie geriet das ganze aus dem Ruder. Also kenterte ich … Fabian fuhr lächelnd vorbei und drückte noch ein Spruch, aber wie es schon immer war: „kleine Sünden bestraft der liebe Gott sofort!“, also kenterte auch er 15m weiter … In der letzten Wettfahrt fehlte mir, und auch einigen Anderen, einfach die Kraft nach langen kalten Pausen.

Zurück an Land sah ich auf der Liste, dass mir im Medalrace nichts mehr passieren konnte. 23 Punkte nach hinten, 24 nach vorne. Der Vorhersage sagte noch mehr Wind für den Dienstag hervor, sodass ein Medalrace sehr unwahrscheinlich schien. Leider packten schon Viele zusammen und fuhren Heim. Den Nachmittag verbrachte ich mit Spühlen den Materials… das Steinhuder Meer ist, wie viele wissen, nicht sehr tief…

Der Abend wurde von einem Pastabuffet mit reichlich Nachschlag gekürt.

Nach einer stürmischen Nacht beschloss der Wettfahrtleiter bei der Steuermannsbesprechung um 9:00 das Segel sein zu lassen. Die Siegerehrung war für 10:30 bestimmt, genug Zeit zum zusammenpacken. Zufrieden konnte ich die Heimreise antreten.

Das schöne am Finn ist, dass einem in jedem Rennen gezeigt wird, woran es noch fehlt. Ganz besonders möchte ich mich diesmal bei Ralf Heim bedanken, da er mir immer gut zuredet und mich irgendwie locker macht und mir die Anspannung nimmt. Auch bei Fabian Lemmel, der mir immer wieder zeigt wie viel fünf Meter, welche man länger auf einem Bug bleibt, ausmachen können … Danke. Ich segle unheimlich gerne Finn und kann der KV nicht genug Danken, mir letzte Saison den Einstieg in die Klasse vereinfacht zu haben. Dank meiner Eltern und meinem Verein, dem Joersfelder Segel-Club, bin ich nun mit eigener Waffe unterwegs.

Ich hoffe nicht einiges in falscher Erinnerung zu haben. Eigentlich war es nicht meine Aufgabe diesen Bericht zu schreiben, somit war ich auch nicht darauf Vorbereitet als mich die Bitte dafür erfuhr. Ich schreibe gerne, aber lese noch viel lieber, um auch zu sehen wie andere das Event erlebten. So das soll`s gewesen sein.

Bis zur nächsten Regatta - Euer Nicolas Thierse GER 723

Wir danken Hans Heinrich Schmidt für die freundliche Überlassung der beigefügten Bilder.

Eisschlecken unterm WM-Segel

30.04.2018 19:40

Die Märkische Allgemeine Zeitung berichtete in ihrer Online-Ausgabe über die Nachnutzung von Segeln aus dem Bestand unserer J24-Weltmeister-Crew, was wir hier gerne in Auszügen wiedergeben möchten:

Am Eispavillon zwischen Schwante und Vehlefanz wurden in den vergangenen Tagen Segel gesetzt – am Freitag sogar ein ganz besonderes. Eins, das einem Berliner Seglerteam zu internationalen Erfolgen verhalf: Vizeweltmeister in Mexiko und den USA, Vize-Europameister in Großbritannien, Deutscher Meister und mehrere Top-Platzierungen in weiteren nationalen und internationalen Rennen. Der i-Punkt: der Weltmeistertitel im Jahre 2016 im japanischen Wakayama. Stephan Goebel, der das WM-Segel spendiert hat, sagt: „Die ausgediente Genua mit der Segel-Nummer 5475 darf nun am Schwantener Eispavillon seine letzten Winde und Sonnenstrahlen genießen.“

Den vollständigen Artikel findet man hier.

JSC Sporterfolge zum Saisonbeginn im 470er, Finn, J70 und Drachen

30.04.2018 18:53

JSC Sporterfolge zum Saisonbeginn im 470er, Finn, J70 und Drachen

Unsere Aktiven sind mit bemerkenswerten Regattaergebnissen in die Saison 2018 gestartet. Im Folgenden die Einzelheiten im Stenogrammstil:

470er Team:  Friederike Loewe (VSaW) und Anna Markfort (JSC)

30.03. - 07.04.2018 Trofeo Princesa vor Palma, RL.-Faktor 1.45, am Start 47 Damenteams - Nach 10 Wettfahrten und Medalrace, Gesamtergebnis: 10. Platz!!!

22. – 28.04.2018 World-Cup Hyeres, RL.–Faktor 1.45, am Start 36 Damenteams - Nach 9 Wettfahrten und Medalrace   7. Platz !!!  In SAP Sailing konnten wir die spannenden Wettfahrten live mitverfolgen
Hierzu die Pressemitteilung des DSV vom 29.04.2018

Nächstes Event: EM 16.-24.05.2018 im Golf von Bourgas/Bulgarien - viel Erfolg!!!

Finn-Dinghy: Nicolas Thierse

Junior Nico ist vom Laser Standard in den Finn umgestiegen und ist schon in seiner 1.Saison mit dem neuen Boot erfolgreich in der olympischen Bootsklasse dabei.

16. – 18. 03.2018 Trentino Finn Cup, am Start 30 Boote: 3. Platz!!!
(Bericht erfolgte bereits am 21.03. in JSC Aktuell/Nachrichten)

07. – 08.04.2018 Einhandregatta Langener See, am Start 25 Boote: 3. Platz!!!

21. – 22. 04.2018 Wannsee- Pokal, am Start 18 Boote: 4. Platz!!!

28.04 – 01.05.2018 Nesselblatt Regatta - Steinhuder Meer, RL.Faktor 1.45, am Start 76 Boote
- Nach 9 Wettfahrten - auch mit Starkwind: 4. Platz!!!

Damit hat sich Nico schon jetzt in dieser Klasse etablieren können.

2. Deutsche Segel-Bundesliga:

27. -29. 04.2018 1. Regatta  Friedrichshafen 
JSC-Team: Felix Leupold, Christoph Cornelius, Timo Chorrosch, Oliver Szymanski
Nach 12 Wettfahrten bei mäßigen Windverhältnissen  ersegelte das Team innerhalb von 18 teilnehmenden Vereinen den 8. Platz!!!
Viel Erfolg für die 2. Regatta am 08.-10.06.2018 in Tutzing

Drachen:

28. – 29.04.2018 Frühlingswettfahrten BYC, am Start 14 Boote
Crew: Harald Gusek, Florian Jakob, Thomas Birkner
- Nach 4 Wettfahrten ersegelten sie den 1. Platz!!!
Viel Erfolg zur Wannsee-Woche

Soweit das aktuellste Sportgeschehen
Euer Sportwart

Kaiserwetter zum Ansegeln

25.04.2018 11:20

Kaiserwetter erwartete die Clubmitglieder am letzten Sonntag zur offizieller Ansegel-Zeremonie im Joersfelder Segel-Club. Bei strahlendem Sonnenschein versammelten sich die Mitglieder, Familienangehörige und Gäste um den Flaggenmast und lauschten dem ersten Vorsitzenden, der nach einer schweren Operation wieder am Clubleben teilnahm. Er dankte den Vorstandskameraden für die gute Vertretung in seiner Krankheitspause. Für das laufende Jahr kündigte der erste Vorsitzende wieder eine Handy-Cup-Regatta zum Club-Geburtstag an, an der dann auch wieder, wie im letzten Jahr, eine Mitseglerverlosung für die Opti-Eltern stattfinden wird.

Auch eine Geburtstagsfeier in November wird angekündigt, da unser Ehrenmitglied Werner Richter dann einen besonderst runden Geburtstag begehen wird. Der erste Vorsitzende dankt besonders dem Team mit Sportwart Hartmut Oback, Patrick Sommer und Udo Schade, das unermüdlich den ganzen Winter über die verschiedensten technisch anspruchsvollen Motorprobleme abschließend gelöst hat und so das Startschiff pünktlich zum Saisonstart wieder einsatzfähig gemacht hat.

Es folgte das traditionelle Heißen von Flaggen und Stander durch die Jugendabteilung und anschließend setzen die Kameraden über zu den Wannseaten, die das diesjährige offizielle Ansegeln des Bezirks Tegel ausrichteten.

Oster-Trainingslager

13.04.2018 15:38

Wer in der zweiten Osterferienwoche im Verein war, hat bestimmt die acht-köpfige Kinderschar gesehen, die vier Tage lang von 9 bis 17 Uhr im  Verein anzutreffen war. Mal auf Wasser, wo wir von "vor Langeweile kentern" bis zu "durch zu viel Wind kentern" alles dabei hatten. Unterstützt wurden die zwei Trainer jeden Tag von einer Landbetreuung, sodass diejenigen, die keine Kraft oder Konzentration mehr hatten, reinsegeln konnten. An Land wurde die Gruppe entweder von den Eltern oder der Gastronomie zum Mittag versorgt, aber der „After-Sail-Snack“, der zur Besprechung genutzt wurde, durfte nicht fehlen!
Ein großen Dank an die unterstützenden Eltern und ein großes Lob an unsere heranwachsenden Segler, die selbst nach der langen Winterpause dem Wind standhalten konnten und sich durch nichts bremsen ließen!

Neuer Schwimmsteg für Para-Sport Segel-Abteilung

04.04.2018 18:00

Bei sonnigem und warmen Frühlingswetter montiert

Der Wettergott war offenbar erfreut über das „Projekt Schwimmsteg” für die Joersfelder Para-Sport Segel-Abteilung. Bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen um 20 Grad wurde heute der Schwimmsteg montiert. Vor einer Nutzung müssen wir noch die Genehmigung des Wasserschifffahrtsamtes erhalten. Doch dann ist das leichte Besteigen von flachen Kielbooten wie dem 2.4mR für alle Segler, ob mit oder ohne Handicap, bei allen oft im Laufe der Segelsaison wechselnden Wasserständen möglich. Zum Zeitpunkt der Montage herrschte das übliche Hochwasser im Frühjahr, im Sommer fällt das Wasser um oft mehr als 50cm.

Wir freuen uns über die Neu-Errungenschaft und danken den großzügigen Spendern, allen voran die „Peter-Koch-Stiftung” und die „Aktion Mensch”, ganz herzlich für die Ermöglichung dieses Steges!

Trainingslager am Gardasee

04.04.2018 17:07

Am Samstag den 24. März bin ich in mein zweites Trainingslager der Saison mit meinem Steuermann Niklas Klimke (YCBG) an den Gardasee gefahren. Wir haben jeden Tag mindestens 5 Stunden auf dem Wasser verbracht um unsere Leistung für die jetzt startende Saison zu verbessern. Nach 10 Tagen im Trainingslager sind wir erschöpft nach Berlin zurückgekehrt. Nun geht es am kommenden Wochenende weiter mit unserer zweiten Regatta in diesem Jahr am Müggelsee.

Liebe Grüße Elias

Erfolgreicher Finn-Saisonauftakt

21.03.2018 20:55

Für den 16. – 18. März war der Garda Trentino Finn Cup ausgeschrieben. 30 Boote aus 6 Nationen waren vor Torbole am Start. Nico ist mit Vater Klaus erst spät angereist und musste vor der 1. Wettfahrt seinen neuen Finn GER 723 zunächst mit dem neuen Rigg eintrimmen. Das Revier zeigte sich mit unterschiedlichen Windbedingungen, 4 –14 Knoten, bedeckter Himmel und ziemlich kalt.

Nach den ersten beiden Läufen wurde der Trimm optimiert. Am 2. und 3. Tag konnte Nico das Potential abrufen und erreichte die Platzierungen 3 /1 /1. Natürlich ist unserer JSC-Junior nun mit seinem neuen Equipment hochzufrieden. Er wurde mit dem 3. Gesamtplatz ausgezeichnet und erhielt einen Sonderpreis für den jüngsten Teilnehmer. Gratulation vom JSC!

Nico hat für diese Saison ein volles Wettfahrtprogram geplant. Wir JSC'er wünschen ihm viel Erfolg und werden seine Aktivitäten weiter verfolgen.